Kokerei Hansa
Spannende Wahrnehmungen: Während die Nase noch Koks zu schnuppern glaubt, sieht das Auge schon sattes Grün. Die Natur kehrt zurück auf das Gelände der Kokerei Hansa und ermöglicht Begegnungen mit einer Flora und Fauna, die man so nicht erwartet.
Hansa war eine der ganz Großen
Die Kokerei Hansa bietet als begehbare Großskulptur faszinierende Einblicke in die Geschichte der Schwerindustrie des vergangenen Jahrhunderts. 1928 in Betrieb genommen, war Hansa eine von 17 Großkokereien, die im Zuge von Rationalisierungen in der Schwerindustrie entstanden. 1941 war sie die größte im Ruhrgebiet, nach vorübergehender Schließung wegen Kriegsschäden mischte sie in den 50ern nochmal ganz vorne mit, als eine der größten Kokereien in Europa. Bis zu ihrer Stilllegung 1992 war sie ein wichtiger Teil in der Verbundwirtschaft der Dortmunder Montanindustrie.
1991 wurde das ehemalige Werkstättengebäude aus dem Jahr 1903 unter Denkmalschutz gestellt - die „alte Schmiede" hat sich mittlerweile als Bürger- und Veranstaltungszentrum etabliert. 1997 richtete die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur des Landes NRW ihre Geschäftsstelle im ehemaligen Verwaltungsgebäude ein und seit 1999 kann das Industriedenkmal auf dem Erlebnispfad "Natur und Technik" besichtigt werden.
Lebendiges Denkmal
Während sich auf dem alten Zechengelände in unmittelbarer Nähe zum Güterbahnhof Dortmund-Nord ein Gewerbepark angesiedelt hat, verleihen dem Kokereigelände üppige Pflanzenpopulationen einen schon fast idyllischen Charakter. Idylle mit einem Schuss Exotik: Nicht wenige der Pflanzen, die sich hier ungestört entwickeln können, stammen aus anderen Ländern, sogar Kontinenten.
Reizvoller Gegenpart: auf dem Riesengelände stehen noch etwa 50 verschiedene Einzelgebäude, die teilweise über einen umfangreichen maschinellen Bestand verfügen. Die erhaltenen Anlagenteile - Rohrleitungen, Rampenbrücken, Koksofenbatterien, Kaminkühler und Reinigungsanlagen - besitzen beeindruckende Ausmaße.
Die Kokerei Hansa kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, Teile sind zu Öffnungszeiten des Infopunkts frei begehbar.
Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN DORTMUND
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Die Route Industriekultur ist ein Rundkurs durch die Metropole Ruhr und führt zu den Zeugen der industriegeschichtlichen Vergangenheit der Region. Träger der Route ist der Regionalverband Ruhr. ...mehr
Öffnungszeiten
April bis Oktober
Di. - So.
10.00 Uhr - 18.00 Uhr
November bis März
Di. - So.
10.00 Uhr - 16.00 Uhr
Kontakt & Infos
44369 Dortmund





