Heimatkundliches Museum im Bügeleisenhaus
Dieses Gebäude faszieniert durch seine bizarre, bügeleisenartige Form und die ist auch Namensgeber des heimatkundlichen Museums im Herzen der Hattinger Altstadt. Die Regie hat der Hattinger Heimatverein übernommen.
Schon das Äussere ist sehenswert
"Klein aber fein" - das gilt für dieses Museum. In dem sehenswerten Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert wohnten und arbeiteten zwsichen 1771 und 1856 Tuchmacher, die auf ihren Webstühlen in Heimarbeit begehrte Tuche herstellten.
Volutenknaggen und Balkenköpfe mit Maskenschnitzereien charakterisieren die Fassade des Gebäudes, das 1953 als abbruchreifes Objekt für den Heimatverein erworben und aufwändig restauriert wurde.
Eine kleine Ausstellung und mehr
In der Eingangshalle mit "westfälischer Klöntür" lodert ein rekonstruiertes Herdfeuer, außerdem ist dort eine hölzerne Wasserleitung zu sehen. Verschiedene Seidenspindeln erinnern an die Tradition der Hattinger Tuchmacher. Im Lapidarium mit dem sechs Meter tiefen Grundwasserbrunnen sind Funde von der Isenburg ausgestellt. Münzen, Keramik aber auch alte Werkzeuge und Knochen gilt es zu bestaunen.
Die Räume im Obergeschoss sind den Hattinger Dichtern und Künstlern Hildegard Schieb, Otto Wohlgemut und Ferdinand Krüger gewidmet. An die nach dem zweiten Weltkrieg aus Ostdeutschland eingewanderten Volksgruppen erinnert die "Siebenbürger Stube" mit vielen Volkskunstobjekten.






