Hermann Grochtmann-Museum - Zeitreise durch die Geschichte

Mit einer umfangreichen Sammlung zur Stadtgeschichte von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert hinein hat das Hermann-Grochtmann-Museum seinen Platz im sogenannten Dorfschultenhof.

Bild: Museum im 200 Jahre alten Bauernhaus.
Museum im 200 Jahre alten Bauernhaus. Foto: Stadt Datteln

Älteste Gussstahlglocken Deutschlands

1911 kam das alte Bauernhaus in den Besitz der Gemeinde Datteln. Es beherbergt seit 1927 erste kulturgeschichtliche Sammlungen, 1936 wird es städtisches Museum und 1988 wird es nach mehrjähriger Renovierung in der heutigen Konzeption neu eröffnet.

Mit einer Menge an Vor- und frühgeschichtliche Funde aus Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit wird das Leben unserer Vorfahren in prähistorischer Zeit veranschaulicht. Die weitere  Geschichte der Landgemeinde Datteln vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert wird im Erdgeschoss durch die Schwerpunkte Kirchengeschichte einerseits und Handel und Handwerk andererseits dargestellt. Das Obergeschoss bietet eine Zeitreise durch die jüngere Industriegeschichte der Bergbaustadt Datteln, von der ausgehenden Kaiserzeit über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus bis hin zur Nachkriegszeit mit Wiederaufbau und Wirtschaftswunderjahren.

Und noch eine Besonderheit ist hier aufgehoben: Die älstesten Gussstahlglocken Deutschlands. Sie wurden 1845 im damals gerade erst entwickelten Stahlformgussverfahren gefertigt. Nach Stationen in verschiedenen Kirchen versahen sie von 1949 bis 1967 in der Friedenskirche am Schiffshebewerk ihren Dienst.

In den Wintermonaten finden im Museumssaal Diavorträge, Lesungen, Konzerte, Kabarett- und Theateraufführungen statt

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Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN DATTELN

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Öffnungszeiten

Mi-So 10.00-18.00 Uhr

Eintritt frei!

Kontakt & Infos

Hermann Grochtmann-Museum
Genthiner Straße 7
45711 Datteln
Telefon: +49 (0)2363.107-362