Menuhin Haus
Dank Yehudi Menuhin, dem legendäre Musiker und Mentor der Philharmonia Hungarica, gibt es in Marl ein Haus für die Musik. Dieses wahre Schmuckstück ist ein wichtiger Baustein des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt geworden.
Ein Haus für die Musik
Das Bauwerk ist entstanden durch Um- und Ausbau der 1908 errichteten Dienstvilla zunächst für den seinerzeitigen Amtmann Barkhaus, später u.a. für den Stadtdirektor Dr. Brüll; daher auch „Brüll’sche Villa“ genannt. Eine wechselvolle Geschichte folgte dann. So wurde sie auch als DRK-Heim für Obdachlose genutzt und verfiel dann dramatisch. 1997/98 wurde das Haus von der Gesellschaft zur Förderung der Philharmonia Hungarica erworben. Durch Renovierung und gleichzeitige Neugestaltung der Außenanlagen ergibt sich nun mit dem Gebäude ein insgesamt abgerundetes Bild. Heute finden in dem im Erdgeschoss gelegenen Festraum Konzerte statt. Und in den beiden darüber gelegenen Etagen gibt es Gästezimmer. Hier finden gastierende Musiker aus dem In- und Ausland eine Unterkunft.





