Stadt- und Heimatmuseum Marl
Die Keimzelle des Stadt- und Heimatmuseums ist die ehemalige Wassermühle im Volkspark, ein technisches Baudenkmal aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, das bis 1927 in Betrieb war und 1953 restauriert wurde.
Sammlungen auf drei Gebäude verteilt
Zum Museum in der Mühle gehören weitere Ausstellungsräume in der Schererschen Villa, einem nahegelegenen Gründerzeithaus und in der nahegelegenen Schule an der Opphoffstraße. Das Stadt- und Heimatmuseum dokumentiert die Geschichte der Stadt Marl unter naturkundlichen, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen und volkskundlichen Aspekten.
Im historischen Mühlengebäude wird die frühe Industrie- und Handwerksgeschichte an ausgewählten Beispielen aufgezeigt. Neben der völlig erhaltenen und funktionstüchtigen Einrichtung der Wassermühle wird im Kellergeschoss die Rekonstruktion eines Strebausbaus der Zeche Auguste Victoria gezeigt. In den Untergeschossen werden Wohnformen des 18. und 19. Jahrhunderts in voll eingerichteten Räumen mit Mobiliar und Hausrat sowie handwerkliche Textilproduktion mit Webstuhl, Spinnrädern, Textilien dokumentiert.
Historische Funde und Mehr
In der Schererschen Villa ( Am Volkspark 6) präsentiert Marl historische Funde und seine Stadtgeschichte. Im Gebäude an der Ophoffstraße befindet sich die mineralogische und geologische Abteilung mit Fundstücken aus dem Marler Raum.
Das Heimatmuseum wurde gegründet von Heinrich Kessler, dem ehemaligen Rektor der Waldschule Marl und Leiter des Heimatvereins.






