Sitz der Ordnungsmacht
Über sieben Jahrhunderte hinweg ist die Burg Dinslaken nahezu ununterbrochen Sitz der jeweiligen Ordnungsmacht gewesen: Kastell, Burg, Drostensitz, Sitz der Kreisverwaltung und seit 1984 Rathaus. Und im schönen Burghof gibt es eine Freilichtbühne!
Die Ursprünge reichen ins 12. Jh. zurück
Die Burg entstand aus einer Motte, in einer vom Rotbach durchzogenen Sumpfniederung und ist als Kastell bereits im 12. Jh. geannnt. Aus dem steinernen Haus, Stammsitz der Burgmannen von Dinslaken, sind Reste im heutigen Kreishaus erhalten. Die ursprüngliche Anlage war im 14. und 15. Jh. Ruhesitz der Witwen der Grafen von Kleven, später Drostensitz. Nach Zerstörung durch die Niederländer erfolgte um 1770 ein Wiederaufbau zur dreiflügeligen Anlage mit breitem Wassergraben. Im Ersten Weltkrieg schwer beschädigt, im Zweiten Krieg fast völlig vernichtet, wurde Dinslakens ältestes Bauwerk 1952 wieder aufgebaut. Die aufgemauerte Ruine des Rundturms verleiht dem heutigen Burgtheater einen bemerkenswerten Akzent.
Rittertor mit Pförtnerhäuschen
Stadt und Schloss waren mit einem Damm verbunden, eine zweibogige Brücke überspannte den Graben bis zum Torhaus. Das neben der Brückenauffahrt gelegenen, weißgestrichene Pförtnerhäuschen aus Backstein gefällt durch schöne Proportionen und sein geschwungenes Dach. Von den ehemals fünf Stadttoren ist das Rittertor das einzig erhaltene Baudenkmal und trennte das Kastell, die damalige Dinslakener Burg, von der Altstadt und war somit kein Stadttor im eigentlich Sinne. Ihm kam lediglich eine Pförtnerfunktion zu.
Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN DINSLAKEN
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Kontakt & Infos
46535 Dinslaken





