Preußen-Museum: Geschichte im "Körnermagazin"
Der Name Preußen hat einen großen Klang: Macht, wirtschaftliche sowie politische, schwingt da mit. Im ehemaligen Getreidedepot der Festungszitadelle erzählt eine Ausstellung von der teils 300 Jahre umspannenden Geschichte Brandenburg-Preußens im Rheinland.
Rundgang durch die Geschichte
Die brandenburgisch-preußische Geschichte am Niederrhein geht auf den Beginn des 17. Jahrhunderts zurück: Da setzt auch der chronologische Rundgang des Weseler Museums an. Auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche führt er weiter über die Abteilung „Preußen wird Königreich" zur Kirchen- und Bildungsgeschichte im 19. Jahrhundert und zur Rolle Preußens in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.
Eine Beziehung mit Hindernissen
Das Getreidepot der Zitadelle wurde in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts errichtet. Während das Kellergeschoss noch die historische Raumgliederung mit Tonnengewölben aufweist, sind im Erd- und Obergeschoss neue großflächige Raumeinheiten entstanden.
Die Besucher begegnen vielfältigen Zeugnissen, Spuren und Auswirkungen einer nicht unproblematischen Beziehung, geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und mentalen Unterschieden. Die Ausstellung thematisiert die wechselseitigen Prägungen und Impulse, Konflikte und Kompromisse, die aus dem spannungsreichen Verhältnis Preußens zu seiner westlichsten Provinz hervorgingen.
In die unmittelbare Nachkriegszeit fällt die Auflösung des Staates Preußen durch die vier Alliierten Siegermächte (25. Februar 1947). Ausgehend vom Ende dieses Staates will die Schau die Besucher zum Nachdenken über Preußen und über ihr eigenes Preußenbild anregen. Verschiedene Abteilungen „füttern" diesen Prozess, sachliche Gliederungspunkte sind zum Beispiel „Staat, Regierung und Verwaltung" sowie „Wirtschaft und Gesellschaft", „Kirche, Schule und Bildung" oder das „Ende Preußens 1918-1945".
Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN WESEL
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Öffnungszeiten
Dienstag - Donnerstag,
Samstag und Sonntag
11.00 - 17.00 Uhr
Kontakt & Infos
46483 Wesel
Telefax: +49 (0)281.33996-330





