
Kooperationsprojekt
Der Emscher Landschaftspark ist eine Kooperation von Regionalverband Ruhr, 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft und Lippeverband.
Projektdatenbank
Um die Arbeit des regionalen Infrastrukturprojektes Emscher Landschaftspark zu koordinieren und dokumentieren, wurden insgesamt 450 Projekte und Projektvorschläge in einer Datenbank zusammengefasst. Gegliedert in sog. Projektfamilien, wie Ökologie, Stadtentwicklung und Industriekultur gibt sie Aufschluss über Geschichte und aktuellen Stand einzelner Vorhaben.
Allgemeine Infos, Tourtipps und Kartenmaterial sind erhältlich im Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst in Oberhausen.
Parks & Gärten im Emscher Landschaftspark
Parks und Gärten - ÜBERSICHT
Consol-Park - Gelsenkirchen
Erin Park - Castrop-Rauxel
Garten der Erinnerungen - DUI
Gehölzgarten Ripshorst - OB
Landschaftspark Duisburg-Nord
Landschaftspark Mechtenberg
Stadtteilpark Mont-Cenis - Herne
Nordsternpark - Gelsenkirchen
Schleusenpark Waltrop
Seepark Lünen
Westpark Bochum
Zollverein Park - Essen
Vom Urwald zum Kulturwald: Gehen Sie auf Zeitreise im Gehölzgarten Ripshorst!
Haben Sie schon einmal einen Blauglockenbaum gesehen? Im Gehölzgarten Ripshorst rund um das Informationszentrum des Emscher Landschaftsparks - Haus Ripshorst - kann man diesen und fremdländische Gehölze bestaunen. Ein zwei Kilometer langes und 60 Meter breites Gehölzband umschließt den circa 40 Hektar großen Park südlich des Rhein-Herne-Kanals.Zu sehen ist nicht nur die Vielfalt und Schönheit von Gehölzen, sondern auch deren Verbreitung im erdgeschichtlichen Zusammenhang. Der Garten vereint rund 6.000 Gehölze.
Wer das Band entlang geht, unternimmt eine Zeitreise, die vor 60 Millionen Jahren beginnt. Die Entdeckungstour startet in den Wäldern der Voreiszeit und führt durch eine Vielfalt exotisch anmutender Bäume. Dazu gehören beispielsweise der Blauglockenbaum mit seinen ungewöhnlichen Blüten oder der Mammutbaum, eine der ältesten Baumarten überhaupt. Weiter geht es zu den Pioniergehölzen wie Birke, Kiefer, Pappel und Weide, die als erste nach der Eiszeit die baumlosen Fluren besiedelten. Das war vor circa 12.000 Jahren.
Wie sich aus der Steppe im Laufe von mehreren tausend Jahren der heutige Mischwald mit Buche, Eiche, Linde und Hainbuche entwickelte, erleben Besucher auf ihrem weiteren Gang durch den Gehölzgarten. Die Zeitreise endet bei den so genannten Kulturgehölzen: Bäumen, die durch regelmäßige Auslese und Kreuzung teilweise schon von den Römern gezogen wurden. Neben den bekannten Nüssen und Früchten wie Walnuss und Edelkastanie finden sich Maulbeere, Mispel und Quitte.
Egal, auf welchem Abschnitt man sich befindet, fest steht: der Gehölzgarten Ripshorst ist eine Oase der Ruhe und natürlichen Sinneswahrnehmung. Verbunden ist der Garten über eine architektonisch außergewöhnliche Brückenkonstruktion mit dem Emscher Park Radweg auf der Nordseite des Rhein-Herne-Kanals. Damit ist der Park - seit 2006 Ankergarten des Europäischen Gartennetzwerkes (EGHN) - mit den nördlich
angrenzenden Landschaftsräumen entlang von Emscher und Kanal vernetzt.
Lage in der Metropole Ruhr

Kontakt & Infos
46117 Oberhausen

Europäischer Anker
Der Park ist seit 2006 Ankergarten des Europäischen Gartennetzwerkes (EGHN) -und mit den nördlich angrenzenden Freiräumen des Regionalen Grünzuges in der Metropole Ruhr vernetzt.
Detailkarte
Kunst im Gehölzgarten
Neben wechselnden Ausstellungen im Infozentrum gibt es auch Kunst am Haus: Der Skulpturengarten "Baumzeit" beschreibt einen spannenden Holz-Zeitbogen mit circa 4.800 Jahre alten Eichenstämmen. Sieben Künstler haben ihn 2007 geschaffen, als Auseinandersetzung mit dem Material "Schwarzholz" - gefunden beim Bau der banachbarten Marina.




