Museum Bochum: Zum 50. eine Lichtskulptur

Das Museum der Stadt Bochum wird als Kunsthalle geführt. Der systematische Aufbau einer Kunstsammlung begann 1960 in der gründerzeitlichen Villa Markhoff. 1983 wurde dann ein großzügiger Neubau bezogen.

Villa Marckhoff-Rosenstein jetziges Museum Bochum - Kunstmuseum. Foto: Presseamt Stadt Bochum

Kunstpräsentation am Rande des Stadtparks

Bereits seit 1921 wird in Bochum gesammelt. Die zu Teilen verlorengegangene Altsammlung enthielt heterogene Bestände, Grafiken und Kupferstiche, Gemälde Aquarelle und Plastiken vorwiegend expresseonistischer Richtung. Die Neusammlung konzentrierte sich zunächst auf die Deutsche Kunst nach 1945 mit Gemälden und Grafiken von Camaro, Berke, Grieshaber, Meistermann, Nay, Schumacher u.a., wurde dann aber internationale ausgeweitet. 1960 wurde das Kunstmuseum Bochum als städtische Kunstgalerie gegründet und in der Villa Marckhoff-Rosenstein untergebracht, die der alten Pariser Oper nachempfunden ist.

Der Museumsneubau von 1983. Foto: Presseamt Stadt Bochum

Ein Neubau musste her

Eine Sammlung präsentieren und gleichzeitig Wechselausstellungen zu machen, das klappte aufgrund der räumlichen Verhältnisse nicht lange. So entstand Mitte der achtziger Jahre nach den Plänen und Entwürfen der dänischen Architekten Jörgen Bo und Vilhelm Wohlert der Museumsneubau. Ihrer Planung entspringt das berühmte Louisiana - Museum in Humlebaek bei Kopenhagen. Der 3.000 Quadratmeter große Neubau wurde harmonisch an die Villa Marckhoff-Rosenstein angegliedert. Die großzügige Fensterfront und die verschiedenen Außenterrassen lassen den Blick vom Museum in den Stadtpark schweifen und umgekehrt. Neben den Gattungen Malerei, Skulptur, Graphik und Zeichnung sind zunehmend auch die neuen Medien Fotographie und Video vertreten. Ein zwei Bände starker Katalog umfasst 4.000 Bilder, Skulpturen und Objekte. Die in Deutschland einzigartige Sammlung osteuropäischer Kunst umfaßt Gemälde, Grafiken und Objekte aller wichtiger Künstler aus Osteuropa. Und zu seinem 50. Geburtstag im Jahre 2010 erhielt das Museum eine Lichtskulptur vom renommierten französischen Künstler François Morellet.

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Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN BOCHUM
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Öffnungszeiten

Diens­tag, Don­ners­tag, Frei­tag, Sams­tag und Sonn­tag:

10:00 bis 17:00 Uhr

Mitt­woch:
10:00 bis 20:00 Uhr

Kontakt & Infos

Kunst­mu­se­um Bo­chum / Kunst­samm­lung
Kort­um­stra­ße 147
44787 Bo­chum
Telefon: +49 (0) 234 / 91042-30