Skulpturenmuseum Glaskasten

Der Name ist Programm: Das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl schottet sich nicht ab, hinter Glas kann man einen Teil der Sammlung sehen, einen anderen direkt nebenan "erlaufen". Ein Konzept, das auf Transparenz und direkten Kontakt setzt. 

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl / Foto: Werner J. Hannappel
Bild: Der Glaskasten bei Nacht.

Drinnen und Draußen: Skulpturen

Skulpturen aus dem Kunstbesitz der Stadt Marl sowie wechselnde Ausstellungen werden auf 1.200 Quadratmeter überdachter Fläche präsentiert. Rund 70 Großplastiken sind in einer jederzeit zugänglichen Grünanlage zu sehen - darunter Werke moderner Klassiker wie Arp und Ernst und zeitgenössischer Künstler wie Serra und Vostell. Die im Umkreis von 500 Metern um das Museum ausgestellten Großskulpturen sind auf einem Rundweg (Citysee, Rathausvorplatz, Eduard-Weitsch-Weg) zu besichtigen. Die Sammlung des Museums konzentriert sich auf Werke des 20. Jahrhunderts von den Anfängen bis zur jungen zeitgenössischen Skulptur.

Im Mittelpunkt der Sammmlung des Marler Glaskastens stehen Skulpturen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst. Hinzu kommen dreidimensionale Arbeiten wie Objekte und Installationen. Das Spektrum reicht von Auguste Rodin und Constantin Meunier über Max Ernst und Alberto Giacometti bis zu jungen, zeitgenössichen Künstlerinnen und Künstlern. Bildhauerzeichnungen vervollständigen diesen Bereich der Sammlung. 

Der Kunst-Spaziergang um den Citysee führt zu den Skulpturen des Museums. Foto: Jürgen Metzendorf
Bild: Skulpturen auf dem Kunst-Spaziergang zum Citysee.

Ein Haus für die Neuen Medien

Einen weiteren Schwerpunkt der Museumsarbeit bilden die Neuen Medien. Der Bereich der Video-Installationen ist beispielsweise mit einigen wichtigen Arbeiten vertreten, etwa mit Dieter Kiesslings "Fallende Scheibe 2" (1986) und Ingo Günthers "C X/CU" (1987/88). Seit 1984 wird alle zwei Jahre der Marler Video-Kunst-Preis vergeben und seit 1998 ein Video-Installations-Preis. Zusätzlich wird der Deutsche Klangkunst-Preis verliehen, den das Skulpturenmuseum mit dem Kulturradio WDR 3 organisiert.

1990 wurde die städtische Paracelsus-Klinik offiziell Außenstelle des Museums. Die Sammlung des Skulpturenmuseums Glaskasten umfasst mittlerweile über 300 Bildwerke des 20. Jahrhunderts. 

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Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN MARL

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Öffnungszeiten

Di-So: 10-18 Uhr   

Kontakt & Infos

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Creiler Platz
45768 Marl
Telefon: +49 (0) 2365 / 992-257
Telefax: +49 (0) 2365 / 992-603