Ledigenheim Lohberg

In unmittelbarer Nachbarschaft der Zeche Lohberg entstand 1914 ein Ledigenwohnheim für unverheiratete Bergmänner. Sehr schnell wurde der Speisesaal auch für andere Veranstaltungen genutzt und die Kegelbahn wurde zum "Mittelpunkt" des Stadtteils.

Vom "Bullenkloster" zum Stadtteilzentrum

Nach zweieinhalbjähriger Sanierung eröffnete in Dinslaken im Sommer 2008, das ehemalige Heim für ledige Bergleute wieder seine Pforten. Mit Unterstützung der EU hat eine Stiftung den denkmalgeschützten Komplex wieder für die Bürger erschlossen. Rund zehn Millionen Euro sind in die Sanierung geflossen.
Vor allem die Kultur soll wieder in das Gebäude einziehen: Herzstück ist ein 350 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum mit Bühne und entsprechender Technik sowie angeschlossener Küche. Neben Kabarett- und Theateraufführungen soll der Raum auch für private Feiern genutzt werden können. Außerdem beherbergt das Ledigenheim bald die Stadtteilbücherei. Eine Moschee, ein orientalisches Restaurant und ein türkischer Supermarkt sind ebenso eingezogen wie das Lohberger Unternehmerinnenzentrum (LUZI), der TÜV, diverse Vereine, Gewerbetreibende, Dienstleister und sechs Appartementmieter.

Seit 2008: Lebensmittelpunkt für Alle

Das Ledigenheim - im Volksmund "Bullenkloster" - war 1914 von der damaligen "Gewerkschaft Deutscher Kaiser" in unmittelbarer Nähe zur Zeche gebaut worden . Es bot 540 unverheirateten Bergleuten ein Zuhause. Mit seinem Speisesaal, der auch für Veranstaltungen genutzt wurde, der Großküche, Baderäumen, Waschküche, Bücherei, der Bergberufsschule und einer Kegelbahn war es nicht nur Lebensmittelpunkt für die Bergleute. 2004 wurde das mehrmals umgenutzte Haus von der Sparkasse erworben und in eine Stiftung eingebracht.

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Lage in der Metropole Ruhr

SEHENSWERTES IN DINSLAKEN
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Kontakt & Infos

Stiftung Ledigenheim Dinslaken-Lohberg
Stollenstraße 1
46537 Dinslaken
Telefon: +49 (0) 2064 / 64621-930
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