Spirituelle Orte entdecken

Einwanderung prägt das Ruhrgebiet seit Generationen. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kamen in die Region auf der Suche nach wirtschaftlichem Erfolg und persönlichem Glück. Mit den Menschen aus 170 Nationen ist in der Metropole Ruhr auch eine große Vielfalt an Glaubensgemeinschaften zu Hause. Im Stadtbild findet man nicht nur christliche Kirchen: Moscheen sind entstanden und neue Synagogen wurden gebaut.

Hier ein kleine Auswahl spiritueller Orte - Anregung zu einer Entdeckungsreise:

Kloster Kamp

Bild: Koster Kamp in Kamp-Lintfort

Auf einem Hügel in der niederrheinischen Landschaft liegt das Kloster Kamp, das 1123 als erstes Zisterzienserkloster auf deutschem Boden errichtet wurde. ... Mehr

Alte Synagoge

Bild: Alte Synagoge in Essen

Die Alte Synagoge im Zentrum von Essen gehörte einst zu den schönsten und größten jüdischen Gotteshäusern in Deutschland. Heute ist sie Begegnungs- und Gedenkstätte sowie politisch-historisches Dokumentationsforum. ... Mehr

Halde Haniel

Bild: Gipfelkreuz auf der Halde Haniel in Bottrop

Ein beliebtes Ausflugsziel im Norden von Bottrop ist die Halde Haniel, die neben Spazierengehen und Drachensteigen auch noch einen Kreuzweg und viel Künstlerisches zu bieten hat. Dazu ein wundervoller Blick auf das Bergwerk Prosper und über das nordwestliche Ruhrgebiet. ... Mehr

Moschee - Duisburg Marxloh

Seit Ende 2008 steht in Duisburg Marxloh die größte Moschee Deutschlands. Beheimatet ist hier die älteste islamische Gemeinde der Stadt. Bereits vor 20 Jahren entstand an diesem Ort, aus der ehemaligen Kantine des Bergwerks Marxloh ... Mehr

Hindutempel

Bild: Hindutempel in Hamm

"Vanakkam" - ist der Willkommensgruß des Priesters Siva Paskaran im Sri Kamadchi Ampal Tempel. Der Tempel besteht seit 1989 in Hamm. Nach Hamm-Uentrop kam er 1997. Die Geschichte des Tempels ist mit der Flucht von zehntausenden Tamilen eng verbunden. ... Mehr

Münsterkirche - Essener Dom

Bild: Essener Dom

Der in der belebten Essener Innenstadt gelegene Dom belegt eindrucksvoll über 1000 Jahre Stadtgeschichte. Sowohl der Dom als auch die Domschatzkammer beherbergen zahlreiche bedeutende Kunstwerke. ... Mehr

Weitere Informationen

Am 14. November 2005 legte Paul Spiegel, damaliger Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, den Grundstein für die neue Synagoge in Bochum. Mit ihr haben die jüdischen Gemeinden Bochum, Herne und Hattingen in der Nähe des Bochumer Planetariums wieder ein spirituelles Zentrum gefunden.

Am 1. Februar 2007 konnte die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen ihre neue Synagoge als Ort der Zusammenkunft eröffnen. Sie wurde an der gleichen Stelle errichtet, an der einst die in der Reichspogromnacht zerstörte Gelsenkirchener Synagoge stand.