Vom Kemnader See ins Muttental -
Historie im Ruhrgebiet

Die historische Bedeutung des Muttentals für das Ruhrgebiet ist legendär. Hier treten die Steinkohlenflöze bis an die Oberfläche. Die erste Kohle wurde einer urkundlichen Erwähnung nach ca. 1510 im Tagebau gefördert. Im 18. und 19. Jahrhundert gewann der Bergbau dann zunehmend an Bedeutung. 

Burguine Hardenstein. Foto: RVR
Bild: Burguine Hardenstein. Foto: RVR

Entdecken und erleben

Von der früheren Geschichte der Metropole Ruhr zeugt auch die Ruine der hochmittelalterlichen Burg Hardenstein, die sich wunderbar erklettern und erklimmen lässt. Edelmann und Burgfräulein können den Tag bei einem mittelalterlichen Menü im Haus Kemnade in Hattingen ausklingen lassen. Auch ein Getränk am "Stammtisch für Jäger, Fischer und andere Lügner" ist lohnenswert. Und sogar im ältesten Gebäude der Stadt Witten erwarten den Wanderer Speis und Trank unter mittelalterlichen Kreuzgewölben. Das Haus Herbede datiert aus dem Jahr 1200 und ist somit eines der ältesten Herrenhäuser im Ruhrtal. Im Sommer kann man übrigens stilvoll mit der musealen Ruhrtalbahn anreisen, die zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen verkehrt. 

Übersichtskarte: Vom Kemnader See ins Muttental

Routendaten

Zeitdauer   ca. 4,5 Stunden
Länge 16 Kilometer
Höhenunterschiede  
ca. 140 Meter
Strecke Sehr abwechslungsreich und geschichtlich interessant, teils durch bergbauhistorisches Gebiet. Festes Schuhwerk empfehlenswert.

Wandern in der Metropole Ruhr

Das Wanderwegenetz in der Metropole Ruhr wird vom Regionalverband Ruhr in Zusammenarbeit mit den Kommunen weiter ausgebaut. 

Wo in der Metropole Ruhr?

Grafik: Kartenausschnitt Kemnader See

Kartentipp

Den "TourTipp Kemnader See" mit großer Wanderkarte im Maßstab 1:15.000, vielen Informationen, Tourenvorschlägen und praktischen Hinweisen gibt es im Online Shop des Regionalverbandes Ruhr: