1. Kulturkonferenz Ruhr
am 15. September 2012 auf Zollverein

Auf der 1. Kulturkonferenz Ruhr diskutierten mehr als 450 Teilnehmer in Essen über zukünftige Perspektiven für die Kulturmetropole Ruhr. Eingeladen zu der Veranstaltung hatten das nordrhein-westfälische Kulturministerium und der Regionalverband Ruhr (RVR). Die Kulturkonferenz Ruhr ist ein zentraler Baustein im gemeinsamen Konzept der nordrhein-westfälischen Landesregierung und des RVR, die Projekte, Netzwerke und Synergien aus dem Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 nachhaltig zu nutzen.

Impressionen

Bild: Bei der Eröffnung. Foto: RVR/Frebel

Eindrücke von der 1. Kulturkonferenz Ruhr

Engagierte Redner, Diskutanten und Publikum im Plenum, in Foren und Diskussionsrunden ... Mehr

Diskussionsthemen während der 1. Kulturkonferenz Ruhr:

Zukunftsprojekt Metropole Ruhr 2020

Der RVR stellte während der Kulturkonferenz erstmals öffentlich das Konzept eines  gemeinsam von Städten, Wirtschaft, Wissenschaft und regionaler Kultur getragenen Großprojektes mit dem Titel „Metropole Ruhr 2020“ vor, das bereits im Jahre 2014 mit einem ersten Programm zum Thema „StadtKlima“ starten soll. Die Teilnehmer der Kulturkonferenz sprachen sich für das neue Dekadenprojekt aus.

"Kulturinfarkt" versus "Fähigkeit zur kulturellen Innovation"

Der Konferenztag begann mit einem Impulsvortrag von Pius Knüsel, Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia und Autor der umstrittenen Thesen zum „Kulturinfarkt“, und einer „Gegenrede“ von Heiner Goebbels, dem Intendanten der Ruhrtriennale. Knüsel stellte die Herausforderungen künftiger staatlicher Kulturförderung in den Mittelpunkt seiner Rede. Die aufgeworfenen Fragen nach der Mittelverteilung zwischen etablierter und freier Kultur nahm Heiner Goebbels in seiner „Gegenrede“ auf und plädierte für eine Förderung, die sich nicht an der Größe der Häuser ausrichtet, sondern an der künstlerischen Qualität und der Fähigkeit zur kulturellen Innovation.

Die Rede von Pius Knüsel finden Sie weiter unten im Download-Bereich.

Erwartungen an regionale Kultur

Das zweite Podium des Vormittags, besetzt mit Kulturministerin Ute Schäfer und Kulturdezernenten der Städte Oberhausen, Essen, Bochum, Dortmund sowie des Kreises Unna, widmete sich den Erwartungen der Kommunen und des Landes an die regionale Kultur. Die Tagesmoderation der Veranstaltung lag bei Oliver Scheytt, dem ehemaligen Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, der in seinen Beiträgen die Konferenzteilnehmer immer wieder ermutigte, den Geist der Kulturhauptstadt weiter in die Zukunft zu tragen.

Nachhaltigkeit der Kulturhauptstadt

Arbeitsschwerpunkt der Konferenz am Nachmittag war die Präsentation und Diskussion der gemeinsam vom Land und RVR vereinbarten Nachhaltigkeitsorganisation. Mit den RVR-Gesellschaften Ruhr Tourismus GmbH und Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr sowie den gemeinsam mit dem Land NRW betriebenen Gesellschaften Kultur Ruhr GmbH und Europäisches Zentrum für Kreativwirtschaft (ecce) stellten sich die neuen Protagonisten der regionalen Kultur in drei Themenforen den Fragen der Teilnehmer.

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Kulturmetropole Zukunft. Die neue Dekade gestalten.

Kontakt & Infos

Referat 4-1 Regionale Kultur
Nicole Buron
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-342
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-500

Rückblick 2014

3. Kulturkonferenz Ruhr 2014

Am 30. September 2014 hat die Kulturkonferenz Ruhr in Hagen Station gemacht. Über 200 Vertreter von Theatern, Museen, Kulturinitiativen und aus Kulturverwaltungen diskutierten über das Zusammenspiel von Klima und Kultur.