Spartenübergreifend: "Duisburger Akzente"
Gesellschaftlich und kulturpolitisch aktuelle Themen stehen bei den Duisburger Akzenten, die ab 2012 alle zwei Jahre stattfinden, im Fokus: Theater, bildende Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft beschreiben die verschiedenen Aspekte eines Themas. Neben Aufführungen aus einem Gastland gibt es eigene Produktionen und Kunstausstellungen.
Kunst-Hommage an den Hafen Duisburg
Getragen von städtischen und nicht-städtischen Einrichtungen, haben sich die "Akzente" im Laufe der Jahre nicht nur verschiedene Kunst-Sparten erobert, sondern neben traditionellen Spielstätten und Museen auch Orte wie ehemalige Industrieflächen, die Innenstadt und den Innenhafen.
500 Jahre Gerhard Mercator
Die 34. Duisburger Akzente erinnern im Jahr 2012 an Gerhard Mercator. Mercator, dessen Geburtstag sich am 5. März 2012 zum 500. Mal jährt, wurde in Rupelmonde bei Antwerpen geboren. Von 1552 bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1594 lebte er in Duisburg und entwickelte hier seine weltberühmte „Mercator-Projektion“. Bis heute wird die „Mercator-Projektion“ für See- und Landkarten, bei Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Raumfahrt verwendet.
Mit Gerhard Mercator ehren die „Duisburger Akzente“ allerdings nicht nur einen bedeutenden Kartografen, Mathematiker, Astronomen, Globenbauer und Kupferstecher. Sie setzen sich vielmehr mit einem Universalgelehrten in einer Zeit des Umbruchs auseinander, dessen Studien und Werke in die Zukunft weisen.
Kontakt & Infos
Bereich Festivalbüro
47051 Duisburg
Telefax: +49 (0)203.30525-25
Gestartet haben die Akzente 1977 als reines Theaterfestival – die erste Runde war Shakespeare gewidmet.
Duisburger Theatertreffen
In diesem Jahr ehrt das Kulturfestival den bedeutenden Kartographen Gerhard Mercator, dessen Geburtstag sich am 5. März 2012 zum 500. Mal jährt. Auch das Programm des Theaterfestivals ( 3. bis 16.3.2012) gedenkt des Kartographen und schlägt die Brücke vom geistlichen Spiel der Mercator-Zeit über den in Flandern angesiedelten Goethe-Klassiker "Egmont" hin zum modernen Vexierspiel Roland Schimmelpfennigs "Die vier Himmelsrichtungen" als Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin.







