Impulse – aktuelles Theater im Fokus
Bochum und Mülheim an der Ruhr sind die Ruhrgebietsspielorte des Theater-Festivals Impulse. Seit 1990 treten die wichtigsten Produktionen, die in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und der Schweiz außerhalb des Betriebs der Stadttheater gezeigt werden, in künstlerischen Wettstreit miteinander.

- "Othello, c'est qui?" fragt die Koproduktion des Freien Theaters Düsseldorf mit Kampnagel Hamburg. Foto: Knut Klaßen
Von Barock bis Trash
Aus mehreren Hundert Gruppen wählt eine Jury vorab die spannendsten Produktionen der letzten zwei Jahre für das Festival aus. Die Bandbreite des Programms reicht von Barock-Oper bis zu Puppentheatertrash, von großen Stücken mit gewaltiger Bildkraft bis zu Vorstellungen für einen Zuschauer, von strengen Performances zu extrem unterhaltsamen Shows. Starthilfe für kreative Theatermenschen: Eine internationale Jury wählt während des Festivals eine Produktion aus, die dann als "Preisgeld" zum Berliner Theatertreffen und zu den Wiener Festwochen reist und/oder auf eine vom Goethe-Institut geförderte internationale Tour geht.
Theater sportlich gesehen
Ausgefallene Idee für echte Theaterfans: In acht "Marathons" und "Halbmarathons" können Besucher das Programm in geballter Form sehen. Zu Fuß oder im Festivalbus kann man bis zu vier Inszenierungen absolvieren. Internationalität gewinnt an Bedeutung: Herausragende Produktionen des internationalen Theaters werden als Special Guests eingeladen. Darüber hinaus sind Kuratoren und Festivaldirektoren ebenso wie das Publikum aus aller Welt zu Gast bei den Impulsen. Nachgefragt: Diskussionsrunden beschäftigen sich zum Beispiel mit gemeinschaftlichen Arbeitsformen im zeitgenössischen Theater.
Aktuelle Theater-Impulse
Das vom Kultursekretariat NRW organisierte Festival gilt neben dem Berliner Theatertreffen als wichtigste Bestandsaufnahme des aktuellen Theaterschaffens im deutschsprachigen Raum.
Die Leistungsschau des freien deutschsprachigen Theaters hat den Winter satt und rückt vor in den Sommer: vom 29. Juni bis 10. Juli 2011 in Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr.

Kontakt & Infos
NRW KULTURsekretariat
42285 Wuppertal
Telefax: +49 (0)202.563-899119






