Gedächtnis der Städte

Stadtarchive und Bibliotheken informieren über die Geschichte der Städte in der Region. So ist sichergestellt, dass auch zukünftige Generationen die vorhandenen Quellen zur jeweiligen Stadtgeschichte, die einen großen Zeitraum von über 1000 Jahren abdecken, noch nutzen können.

Dortmund Stadtbibliothek und RWE im Hintergrund. Foto: RVR / Luhnen
Dortmund Stadtbibliothek und RWE im Hintergrund. Foto: RVR / Luhnen

Archive und Bibliotheken

Stadtarchive - und davon gibt es jede Menge in der Region - haben die Aufgabe, historisch wertvolles Schriftgut aus der Stadtverwaltung, das für den laufenden Dienstbetrieb nicht mehr benötigt wird, zu übernehmen, zu erschließen, dauerhaft aufzubewahren und jedem interessierten Bürger zugänglich zu machen. Ergänzt wird dieses amtliche Schriftgut durch zahlreiche stadtgeschichtliche Sammlungen, wie etwa Zeitungen, Fotografien, Adressbücher sowie Nachlässe von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen.

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. Foto: Pressestelle der RUB
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. Foto: Pressestelle der RUB

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Unter seinem Dach ist die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets (SBR) und das Institut für soziale Bewegungen (ISB) untergebracht. Für Studierende, Forscher und Interessenten bieten beide Institutionen vielfältige Dienstleistungen − insbesondere für die Themenfelder „Soziale Bewegungen“ und „Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets“ an. Im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets finden sich die Bestände der Bibliothek des Ruhrgebiets, einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek mit ca. 450.000 Medieneinheiten, sowie das Archiv für soziale Bewegungen. Die Bestände von Bibliothek und Archiv können im Lesesaal eingesehen bzw. entliehen (nur Bibliotheksbestände) werden. Das Haus der Geschichte beherbergt zudem die Dokumentationsstelle Ruhrgebietsforschung und ist regelmäßiger Veranstaltungsort für Vorträge und Tagungen.

Hier finden Sie mehr!

Die Stadtbüchereien in Bochum, Gelsenkirchen, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg haben sich zu einer "Digitalen Bibliothek" zusammenge-schlossen. Auf einer eigenen Internet-seite ist das gesamte Angebot abrufbar.
Bibliotheken Ruhrgebietsstädte

1998 nahm die Bibliothek des Ruhrgebiets als Bestandteil der gleichnamigen Stiftung ihren Sitz in Bochum ein. Dokumentationsschwerpunkte sind industrielle Ballungsräume, hier speziell das Ruhrgebiet; in Geschichte und Gegenwart.
Bibliothek des Ruhrgebiets

Seit 1995 wird in Bochum das Universitätsarchiv aufgebaut.
Ruhr-Universität Bochum

Die VdW ist seit mehr als vierzig Jahren der Fachverband für das Archivwesen der Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland und im deutschsprachigen Ausland.
Wirtschaftsarchive

Bibliothek
Regionalverband Ruhr

Ob Strukturwandel, Raumplanung, Luftreinhaltung, Tourismus, Wirtschaftsförderung oder Kulturhauptstadt 2010: hier stehen jedem am Ruhrgebiet Interessierten ca. 35.000 Medien zum Einsehen und Ausleihen kostenlos zur Verfügung.

Fritz-Hüser-Institut

Das Fritz-Hüser-Institut ist das einzige wissenschaftliche Institut in Europa, das Quellen und Dokumente zur Literatur- und Kulturgeschichte der Arbeitswelt sammelt, erforscht und darstellt.