Hochburg des schrägen Humors
In der Nach-Tegtmeier-Ära gilt der Ruhrpott inzwischen als kreative Hochburg des schrägen Humors. Helge Schneider, Hagen Rether, Herbert Knebel oder Atze Schröder – das Revier hat sie alle hervorgebracht. Offenbar sind die klimatischen Vorraussetzungen hier besonders günstig und anregend für immer wieder Neues zum Kaputtlachen!
Kultverdächtig gut: die Metropole Ruhr
In anderen Teilen der Republik galten Kabarett, Theater oder Musik in der jeweiligen Mundart schon immer als liebenswert typisch, originell. Im Schmelztiegel Ruhrgebiet hatte es der "Ruhrpott-Slang" ungleich schwerer. Die "Malocher-Sprache" kam nicht so putzig rüber wie südliche Dialekte, wo Mädchen "Dirndl" oder "Madln" heißen und selbst Flüche wie "Heilig’s Blechle" eher possierlich wirken. Das hat sich wohltuend grundlegend geändert. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler, Projekte und Ideen stehen dafür – Bühne frei für den Revierkult.








