Kultverdächtig gut: die Metropole Ruhr

In anderen Teilen der Republik galten Kabarett, Theater oder Musik in der jeweiligen Mundart schon immer als liebenswert typisch, originell. Im Schmelztiegel Ruhrgebiet hatte es der "Ruhrpott-Slang" ungleich schwerer. Die "Malocher-Sprache" kam nicht so putzig rüber wie südliche Dialekte, wo Mädchen "Dirndl" oder "Madln" heißen und selbst Flüche wie "Heilig’s Blechle" eher possierlich wirken. Das hat sich wohltuend grundlegend geändert. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler, Projekte und Ideen stehen dafür – Bühne frei für den Revierkult.

Szenen aus der Show: Voilà . Foto: Revue-Palast Ruhr

Kultige Bühnenstandorte: Paläste für die "Ruhr"-Kunst

Was das Ohnsorgtheater für Hamburg und Millowitsch für Köln – das wollte Christian Stratmann mit seinem "Mondpalast" fürs Ruhrgebiet erreichen. Eine Erfolgsidee: Theaterstücke, die klassische Vorlagen wie zum Beispiel "Romeo und ... Mehr

In humorvoll subversiver Mission unterwegs: das Scharze Schaf am Niederrhein. Foto: Stiftung Mercator

Spaßmacher im Wettbewerb: Schwarzes Schaf trifft Tegtmeiers Erben

Der Urvater der Humor-Programme "made in Ruhrgebiet" war Adolf Tegtmeier alias Jürgen von Manger. An ihn erinnert heute noch der Nachwuchs-Wettbewerb "Tegtmeiers Erben ... Mehr

Geierabend

Kabarett und Comedy: Ruhr-Humor vom Feinsten

Ob auch das mit der Vergangheit der Metropole Ruhr zu tun hat? Jedenfalls ist der Humor in der Region gern mal etwas schwarz, rabenschwarz – von gebürtigen "Ruhris" ... Mehr

Hochburg des schrägen Humors

In der Nach-Tegtmeier-Ära gilt der Ruhrpott inzwischen als kreative Hochburg des schrägen Humors.  Helge Schneider,  Hagen Rether, Herbert Knebel oder Atze Schröder – das Revier hat sie alle hervorgebracht. Offenbar sind die klimatischen Vorraussetzungen hier besonders günstig und anregend für immer wieder Neues zum Kaputtlachen!