Metropole Ruhr - das neue Ruhrgebiet
Dichtes Schienennetz

Das eng geknüpfte Verkehrsnetz der Metropole Ruhr spiegelt sich auch in der Schieneninfrastruktur wieder. Europaweit gilt die Region als der größte Ausgangspunkt und Zielort von Massen- und Stückgütern. Im Bereich Personenverkehr verfügt sie über einen optimalen Anschluss an den Fernverkehr der Deutschen Bahn AG, während das dichte Netz des schienengebunden ÖPNV die Pendlerströme zwischen den Städten bewältigt.

2.200 Kilometer Schienennetz schaffen Verbindung

Was 1847 mit dem Bau der Köln-Mindener-Eisenbahnstrecke begann, entwickelte sich zu einem überaus feinmaschigen und leistungsfähigen Schienennetz. Die Dichte des Schienennetzes gilt deutschlandweit als einmalig. Die Schienenwege weisen eine Länge von rund 2.200 Kilometer auf, von denen etwa 1.600 Kilometer zum Netz der Deutschen Bahn AG gehören. 

Im Bereich des schienengebundenen Güterverkehrs werden derzeit in fünf größeren Zugbildungsbahnhöfen abgehende und ankommende Züge auf Wagengruppen verteilt oder über Rangiervorgänge wieder in Gruppen zerlegt. Zusätzlich stehen sechs Containerterminals für den kombinierten Ladungsverkehr zur Verfügung, die von der Deutschen Bahn AG oder anderen Unternehmen betrieben werden. Der Marktanteil des Schienengüterverkehrs in der Metropole Ruhr ist dadurch überdurchschnittlich hoch.

Für Anschluss ist gesorgt

Öffentlicher Fernverkehr in der Metropole Ruhr. Grafik: Regionalverband Ruhr

Mit über 70 Bahnhöfen und elf Systemhalten im ICE-/IC-Netz verfügt die Metropole Ruhr über einen optimalen Anschluss an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Im Stundentakt verkehren die IC- und ICE-Züge entlang der Strecken Duisburg-Mülheim an der Ruhr-Essen-Bochum-Dortmund-Hamm sowie Solingen-Ohligs-Wuppertal-Hagen-Dortmund-Hamm. Gleichzeitig verbindet der Regionalverkehr die Städte untereinander und ist mit zahlreichen Nahverkehrszügen und S-Bahnen gut ausgebaut.