Erneuerung stadtregionaler Räume

Dieses Thema gibt zunächst Einblick in die Situation und Entwicklung des Kulturlebens, sodann in verschiedene Facetten der Stadtentwicklung. Im Ruhrgebiet hat man zu Beginn der wirtschaftlichen Entwicklung weder Zeit noch Interesse an der Schaffung einer differenzierten kulturellen Infrastruktur gehabt. Wer in die Region einwanderte, kam in erster Linie, um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Das Image einer „kulturfreien Zone“ manifestierte sich, ein strukturprägendes Bürgertum entfaltete sich nicht. Erst in den letzten Jahrzehnten entstand eine Vielfalt an Kulturstätten. Dies führte zu einer der dichtesten und differenziertesten Kulturlandschaften Europas.

Der Stadtumbau eröffnete aber auch dank der umfangreichen montanindustriellen Brachflächen neue Potenziale wie z.B. für die Stadtnatur, die urbane Landwirtschaft und Energiegewinnung.

Quelle: RVR-Fotoarchiv, Kollage: Autorenteam
Fotokollage zum Thema der Erneuerung stadtregionaler Räume im Ruhrgebiet