New Dutch Waterline

Das New Dutch Waterline Projekt (NDW) ist ein Kooperationsprojekt von fünf Fachabteilungen, die mit Provinzen, Kommunalverwaltungen, Wasserbehörden, Regierungsorganisationen, Eigentümern, privaten Akteuren und Bürgern zusammenarbeiten.
Die Aufgabe des Projektes ist es, Kulturgeschichte mit Raumgestaltung zu verknüpfen und die NDW zu sanieren und für Wirtschaftsentwicklung und Raumplanung zu nutzen. Die Projektorganisation / das Büro ist ein wahrer Vorreiter des Managements von komplexten Raumplanungsprojekten. Die Organisation hat erfolgreich einen innovativen Ansatz mit u. a. beratenden Gruppen, gezielten "Envelopes", einer Wasserlinien-Partnergruppe und einem Qualitätsteam, bestehend aus anerkannten Experten, gewählt. Damit hat die Organisation es erreicht, dass fünf Fachabteilungen, fünf Provinzen, 26 Kommunen und drei Wasserbehörden erfolgreich zusammenarbeiten. 

Eine große Anzahl von Sanierungsprojekten entlang der Linie sind bereits umgesetzt oder befinden sich gerade in der Umsetzung. Jetzt muss der Fokus auf das Management, den Unterhalt und die Nutzung gelegt werden. Das verlangt eine neue Gestaltung der übergeordneten Management- und Informationsarchitektur. Das Modell soll die Philosophie der Wasserlinie, ihr Kapital und die Marke, mit geringerer öffentlicher Finanzierung und stärkerem privaten Engagement, nachhaltig sichern und weiterführen. Es soll die dezentrale Struktur der NDW als Ausgangspunkt nehmen und ein "Bottom-up" Management ermöglichen.

Rolle im Projekt Manage+

Im Projekt Manage+ wird die NDW ein solches Modell, das tatsächlich ein "virtuelles Management Center" sein wird,  entwickeln und testen (Arbeitspaket 1). Ziel ist es, das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien maximal auszunutzen und es zu ermöglichen, den Komplex von Standorten und Akteuren nutzerfreundlich und effektiv zu verwalten und - darüber hinaus - die Akteure zu ermutigen, sich selbst zu verwalten.

Das Modell wird im Erfahrungsaustausch mit weiteren Partnern entwickelt, die beraten und ebenfalls Elemente des neuen Modells übernehmen können. NDW wird auch die Erfahrungen anderer Partner nutzen (z.B. bei der Besucherinformation mit innovativen Medien im Arbeitspaket 3, Aktion 8) und solche Elemente, wo es sinnvoll ist, integrieren. Im Arbeitspaket 2 können die bisherigen Erfahrungen des NDW, als Vorreiter im Standortmanagement mit vielen Interessenvertretern, auch interessant für andere Partner sein. Die NDW wird das Arbeitspaket 2 leiten und ihre Erfahrungen in den  Bereichen Entwicklung von Aktivitäten an den Standorten, Einbindung von Unternehmen etc. einbringen und weitergeben. Ideen und Projekte, die im Zusammenhang mit dem ASCEND-Projekt und dem neuen Collabor8 Projekt, in dem NDW ebenfalls Partner ist, werden - wenn sinnvoll - entsprechend kommuniziert. Im Arbeitspaket 2 wird die NDW ihre Informationsstruktur exemplarisch entwickeln, um einen stärkeren Zusammenhalt zu erreichen und neue Aktivitäten auf der Arbeitsebene zu entwickeln (z.B. Entwicklung eines übergreifenden Veranstaltungsprogramms, Zusammenarbeit aller Ehrenamtler an den Standorten und Entwicklung neuer Aktivitäten, Förderung des Gemeinschaftssinns und der Identifikation mit der gesamten Wasserlinie und nicht nur mit einzelnen Standorten). Im Arbeitspaket 3 ist die NDW im Bereich der Beschäftigungsförderung mit der "Herstelling" Stiftung (Jugendliche) und "Werk ann de linie" (Arbeitslose) aktiv. Im Arbeitspaket 4 wird die NDW die Informationsarchitektur weiter verbreiten und Interessenvertreter schulen. Die Architektur soll auch ähnlichen regionalen Multi-Stakeholder Projekten, die sie nutzen könnten, wie z.B. die "Dutch National Landscapes" (Regionen von herausragender nationaler Attraktivität) vorgestellt werden.  

Kontakt und Informationen

Nationales Projekt New Dutch Waterline
Peter Ros
Projektmanager Iternational Affairs
PO Box 406
NL - 3500 AK Utrecht
Tel. +31 (0)30.2399020
Fax: +31(0) 30.2380915
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