Regionalverband Ruhr plant und baut für die Metropole

Der Regionalverband Ruhr ist der äl­tes­te und größ­te deut­sche Ge­mein­de­ver­band. Mit rund 350 Be­schäf­tig­ten nimmt der Ver­band schwer­punkt­mä­ßig Auf­ga­ben im Be­reich der Staatlichen Regionalplanung, der Er­stel­lung von Mas­ter­plä­nen für die Regionalentwicklung und als Träger des Em­scher Land­schafts­parks sowie der Route In­dus­trie­kul­tur wahr. Dazu zählen auch die Si­che­rung und Wei­ter­ent­wick­lung von Freiraum und Grün­flä­chen, die re­gio­na­le Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­för­de­rung, die Öf­fent­lich­keits­ar­beit für die Metropole Ruhr sowie die Aufbereitung von Geo- und Klimadaten für die Region.

Politik: Ruhrparlament ist regionale Klammer

Die Re­prä­sen­tan­ten der elf kreis­frei­en Städ­te und vier Krei­se sind in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr, dem "Ruhr­par­la­ment" vertreten. Sie wer­den von den je­wei­li­gen Räten bzw. Kreis­ta­gen der Mit­glieds­kör­per­schaf­ten ge­wählt. Auch die 15 Ober­bür­ger­meis­ter und Lan­drä­te sind durch ihr Amt stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der der Ver­bands­ver­samm­lung. Sie alle wählen für sechs Jahre den Regionaldirektor/in, der bzw. die interne Leitungsaufgaben in der Verwaltung des Regionalverbandes Ruhr wahrnimmt.

Das Ruhrparlament ist deshalb die einzige verlässliche und demokratisch legitimierte regionale Klammer der Metropole Ruhr. Das Ruhrparlament ist Forum für alle Städte und Kreise des Ruhrgebiets

Bild: Plenarsaahl Innenansicht
Plenarsaal des Ruhrparlaments

Sitzverteilung des Ruhrparlaments

Die Zusammensetzung der 12. Verbandsversammlung im Regionalverband Ruhr: Die Sozialdemokraten stellen in den nächsten fünf Jahren mit 29 Sitzen die stärkste Fraktion, gefolgt von der CDU-Fraktion mit 23 und den GRÜNEN mit 8 Sitzen.

Auf die FDP entfallen 5 und auf DIE LINKE 4 Sitze. Die Freie Wählergemeinschaft ist mit einem Mandat erstmals im Ruhrparlament vertreten. Insgesamt besteht die 12. Verbandsversammlung aus 70 stimmberechtigten Mitgliedern.


Neue Aufgaben

Der Vor­läu­fer des Re­gio­nal­ver­ban­des Ruhr (RVR), der Sied­lungs­ver­band Ruhr­koh­len­be­zirk, war seit sei­ner Grün­dung im Jahr 1920 ei­gen­stän­dig für die Re­gio­nal­pla­nung zu­stän­dig. Der da­ma­li­ge SVR si­cher­te Grün­flä­chen, Ver­kehr­stras­sen und Flä­chen für die Ge­wer­be­an­sied­lung in der pros­pe­rie­ren­den Re­gi­on von Kohle und Stahl, bis 1975 das Land NRW die Re­gio­nal­pla­nung auf die drei Be­zirks­re­gie­run­gen in Arns­berg, Düs­sel­dorf und Müns­ter über­tra­gen und ver­staat­licht hatte.

Die Rück­über­tra­gung der Re­gio­nal­pla­nung als staat­li­che Auf­ga­be an den RVR be­en­de­te am 21. Ok­to­ber 2009 die drei Jahr­zehn­te dau­ern­de pla­ne­ri­sche Drei­tei­lung des Ruhrgebietes
... WEITERLESEN

Weitere Informationen

Gremien-Infosystem Ruhrparlament

Nähere Informationen zu den Mitgliedern, Ausschüssen und Tagungsterminen erfahren Sie im Ratsinformationssystem Ruhr, ein Angebot des Regionalverbands Ruhr.

Regionalverband Ruhr (RVR)

Weitere Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen des Regionalverbandes, zum Ruhrparlament und zu den Fraktionen

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Kronprinzenstraße 35
45128 Essen
Telefon: +49 (0)201.2069-0
Telefax: +49 (0)201.2069-500