Aktuelle Zahlen zur Wirtschaftskraft der Metropole Ruhr
Die Metropole Ruhr zählt seit jeher zu den wirtschaftlich bedeutendsten Zentren Europas. Aus dem ehemaligen Montanriesen ist eine Region mit einer breit gefächerten Wirtschaftsstruktur geworden, deren wesentliches Standbein ihr hoher Technisierungsgrad ist.
Die ehemals größte Montanindustrieregion Europas durchläuft einen immensen Wandel. In Hochzeiten der Kohleproduktion um 1956 waren im Bergbau über 470.000 Menschen beschäftigt - 2006 sind es nur noch 28.946 Beschäftigte. Heute ist die Metropole Ruhr auf dem Weg zu einem Dienstleistungs-, Technologie- und Wissens-Standort.
Bruttoinlandsprodukt der Metropole Ruhr
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der zentrale Indikator für die Konjunktur und das Wachstum in einer Region, umfasst in der Metropole Ruhr derzeit ca. 136 Milliarden Euro, das entspricht etwa 58.500 Euro pro Einwohner und 5,6 Prozent des gesamtdeutschen BIP (etwa 26 Prozent des BIPs des Landes NRW). Seit 2000 ist das BIP in der Metropole Ruhr um 16 Prozent angestiegen – ein Wert, der dem landes- und bundesweiten Trend (16 bzw. 17 Prozent) entspricht.
Bei der Bruttowertschöpfung (BWS) entfallen von den 120 Milliarden Euro 0,4 Prozent auf Land- und Forstwirtschaft, 28,7 Prozent auf Produzierendes Gewerbe und 70,9 Prozent auf Dienstleistungsbereiche.
Wirtschaftskompetenzen
Die Kompetenzfelder der Ruhrwirtschaft liegen vor allem in den Bereichen Energie, Logistik, Gesundheitswirtschaft und Chemie. Hinzu kommen die Querschnittstechnologien Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik und Werkstofftechnologie.
Bergbau-Infos
Wieviele Zechen gibt es eigentlich noch in der Metropole Ruhr? Wann soll die letzte schließen? Kann man unter Tage fahren und live dabei sein, wenn Kohle abgebaut wird?
Unsere Bergbau-Infos geben einen Überblick.







