Metropole Ruhr - Schieneninfrastruktur

Das dichte Verkehrsnetz der Metropole Ruhr spiegelt sich auch in der Schieneninfrastruktur wieder. Europaweit gilt die Region als der größte Ausgangspunkt und Zielort von Massen- und Stückgütern. Im Bereich Personenverkehr verfügt sie über einen optimalen Anschluss an den Fernverkehr der Deutschen Bahn AG, während das dichte Netz des schienengebunden ÖPNV die Pendlerströme zwischen den Städten bewältigt.

Was 1847 mit dem Bau der Köln-Mindener-Eisenbahnstrecke begann, entwickelte sich zu einem überaus feinmaschigen und leistungsfähigen Schienennetz. Die Dichte des Schienennetzes gilt deutschlandweit als einmalig. Die Schienenwege weisen eine Länge von rund 2.200 km auf, von denen etwa 1.600 km zum Netz der Deutschen Bahn AG gehören. 

Im Bereich des schienengebundenen Güterverkehrs werden derzeit in fünf größeren Zugbildungsbahnhöfe abgehende Züge im Wagenladungsverkehr aus Wagengruppen zusammengestellt und ankommende über Rangiervorgänge wieder in Wagengruppen zerlegt. Zusätzlich stehen sechs Containerterminals für den kombinierten Ladungsverkehr zur Verfügung, die von der Deutschen Bahn AG oder anderen Unternehmen betrieben werden. Der Marktanteil des Schienengüterverkehrs in der Metropole Ruhr ist dadurch überdurchschnittlich hoch ist.

Schienengebundener Personenfernverkehr

Deutschland- und europaweite Verbindungen mit ICE und IC. Quelle: Regionalverband Ruhr, 2010

Der Fernverkehr wird über sieben ICE- und fünf IC-Linien abgewickelt. Die Fernverkehrslinien der Bahn sorgen für schnelle Direktverbindungen in die großen Ballungsräume. So braucht der ICE vom Essener Hauptbahnhof nur 3,30 h nach Hamburg und bringt die Passagiere in 3,04 h nach Brüssel.

Insgesamt weist die Metropole Ruhr elf InterCity-Haltepunkte auf. Vor allem die bis zu 300 km/h schnellen ICE-Züge verkürzen die Reisezeit in die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar um mehr als eine Stunde. Komfortable Nachtzüge  verbinden die Metropole Ruhr wiederum mit europäischen Hauptstädten. Alle ICE-, Fern- und Nachtzüge der Deutschen Bahn stoppen in den Großstädten Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Hagen.

Mit über 70 Bahnhöfen und elf Systemhalten im ICE-/IC-Netz verfügt die Metropole Ruhr über einen optimalen Anschluss an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Im Stundentakt verkehren die IC- und ICE-Züge entlang der Strecken Duisburg-Mülheim an der Ruhr-Essen-Bochum-Dortmun-Hamm sowie Solingen-Ohligs-Wuppertal-Hagen-Dortmund-Hamm. Gleichzeitig verbindet der Regionalverkehr die Städte untereinender und ist mit zahlreichen Nahverkehrszügen und S-Bahnen gut ausgebaut.

Öffentlicher Fernverkehr in der Metropole Ruhr. Quelle: Regionalverband Ruhr, 2010

Mit über 70 Bahnhöfen und elf Systemhalten im ICE-/IC-Netz verfügt die Metropole Ruhr über einen optimalen Anschluss an den Fernverkehr der Deutschen Bahn. Im Stundentakt verkehren die IC- und ICE-Züge entlang der Strecken Duisburg-Mülheim an der Ruhr-Essen-Bochum-Dortmun-Hamm sowie Solingen-Ohligs-Wuppertal-Hagen-Dortmund-Hamm. Gleichzeitig verbindet der Regionalverkehr die Städte untereinender und ist mit zahlreichen Nahverkehrszügen und S-Bahnen gut ausgebaut.

Schienengebundener ÖPNV

Der schienengebundene ÖPNV in der Metropole Ruhr wird weitestgehend vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) organisiert. 13  RegionalExpress-, 23 RegionalBahn- und acht S-Bahn-Linien stellen den Regionalverkehr sicher.

Der ÖPNV im Kreis Wesel wird offiziell noch von der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) besorgt, allerdings ist der VRR schon Auftraggeber. Im Kreis Unna und im Bereich der Stadt Hamm wird der ÖPNV über die Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL) angeboten.

Insgesamt 25 Verkehrsunternehmen, von denen 15 in der Metropole Ruhr ansässig sind, sorgen für ein flächendeckendes Nahverkehrsangebot der Region. Diese Verkehrsunternehmen werden vom VRR koordiniert, dessen 5.027 qkm große Bedienungsfläche, welche ein Gebiet mit ca. 7,2 Mio. Einwohnern umfasst, über das der Metropole Ruhr hinausgeht. Insgesamt elf Stadtbahn-, 21 Straßenbahn-, 25 Schnellbus- und über 700 Stadt- und Regionalbuslinien erschließen das Bedienungsgebiet des VRR. Dabei nutzen Fahrgäste allein in der Metropole Ruhr rund eine dreiviertel Milliarde Mal das Nahverkehrsangebot jährlich.

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