Dortmund - zwischen Hanse und Hightech
In der bevölkerungsreichsten Stadt der Metropole Ruhr, die lange für ihren Dreiklang aus Kohle, Stahl und Bier berühmt war und nun als Zentrum für Zukunftstechnologien eine rasante Entwicklung erlebt, gibt es Kunstschätze aus der über 1.100 Jahre alten Geschichte zu erleben.
Dortmund im Profil
Die im Osten der Metropole Ruhr gelegene kreisfreie Stadt Dortmund ist die bevölkerungsreichste Stadt Westfalens und der Region. Als "Throtmani" wurde sie um 880 erstmals schriftliche erwähnt.
Schon 1236 wurde Dortmund zur Freien Reichsstadt erhoben. Strategisch günstig gelegen am Hellweg, dem bedeutendsten Handelsweg im Mittelalter, exportierte die Stadt als Mitglied der Hanse Bier, Eisenerzeugnisse und Tuch.
Der Dreißigjährige Krieg beendete zunächst die wirtschaftliche Blütezeit. Erst mit Beginn des Montanzeitalters errang Dortmund als Stadt der Kohle, des Stahls und des Bieres seine industrielle Bedeutung zurück. Im Zweiten Weltkrieg wurden 95 Prozent des Stadtkerns zerstört. Der Nachkriegsboom und die Wiederaufbau-Jahre gaben der Stadt ein neues Gesicht - das sich noch einmal nach dem Ende der Montanära wandelte.
Verkehrsanbindung
Dortmund ist hervorragend mit dem Auto zu erreichen: Vier Bundesstraßen (B1, B 54, B235, B 236) und insgesamt sechs Autobahnen bedienen die Stadt: A 1, A 2, A 40, A 42, A 44 und A 45. Der Dortmunder Hauptbahnhof zählt mit mehr als 45 Millionen Reisenden jährlich zu den wichtigsten Eisenbahnknoten im deutschen Personenverkehr.
Der Dortmunder Hauptbahnhof zählt mit mehr als 45 Millionen Reisenden jährlich zu den wichtigsten Eisenbahnknoten im deutschen Personenverkehr. Der Flughafen Dortmund bietet Verbindungen in zahlreiche europäische Länder. Er befindet sich im östlichen Stadtteil Wickede und ist über die B1 erreichbar. Fluggäste, die mit der Bahn anreisen, benutzen vom Bahnhof Holzwickede den Shuttlebus bis zum Flughafen.
In der Binnenschifffahrt ist Dortmund über den Dortmund-Ems-Kanal mit dem Rhein und der Nordsee verbunden. Der Dortmunder Hafen ist ein bedeutender Umschlagplatz im internationalen Warenverkehr.
Flughafen Dortmund
Dortmunder Hafen
Moderne Industrie statt Zechen
Von den 20 Zechen, die Dortmund einst aufwies, fördert heute keine mehr. Die Fördertürme, markante Wahrzeichen, verschwanden aus dem Stadtbild und sind inzwischen Bestandteil von Industriemuseen. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte heute liegen in der Informationstechnologie und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Leichtmetallverarbeitung.
In Zukunft: Hightech & Forschung
Längst steht der Name Dortmund für einen zukunftsträchtigen Dienstleistungs-, Forschungs- und Hightechsektor und ist auch international als angesehener Standort für innovative Zukunftsbranchen etabliert. Federführend ist hierbei das dortmund-project, eine Gemeinschaftsinitiative von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft. Als erster Schritt für die erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels gilt die Gründung der Dortmunder Universität (1968).
| Gesamt | 582.184 |
| weiblich | 297.201 |
| männlich | 284.983 |
| Einwohner /qkm in Dortmund | 2.076 |
| Einwohner /qkm in der Metropole Ruhr | 1.169 |
| Quelle: IT/NRW Datenbank des RVR, 30.06.2009 |
Impressionen aus Dortmund
Lage in der Metropole Ruhr

Geografie
nördliche Breite: 51° 30' 58"
östliche Länge von Greenwich: 7° 28' 05"
höchster Punkt: 254 m über NN
niedrigster Punkt: 50 m über NN
maximale Ausdehnung Nord-Süd: 21 km
maximale Ausdehnung Ost-West: 23 km
Gebietsfläche: 280,4 km²
Kontakt & Infos
Stadtverwaltung
44122 Dortmund
Telefax: +49 (0)231.50-22877
















