Herne - das pure Vergnügen
Herne überrascht durch ein attraktives Kultur-, Sport- und Freizeitangebot, eine vielfältige Bildungslandschaft, gewachsene Wohnviertel in den Stadtteilen und nicht zuletzt eines der größten deutschen Volksfeste, welches bereits seit über 500 Jahren gefeiert wird: Cranger Kirmes ist Kult.
Herne im Profil
Die im Zentrum der Metropole Ruhr gelegene kreisfreie Stadt Herne wurde unter dem Namen "Villa Haranni" im 9. Jahrhundert erstmals erwähnt. Um 1142 ließen sich die Ritter von Strünkede im heutigen Stadtgebiet nieder. Das Adelsgeschlecht bestimmte über Jahrhunderte hinweg das Leben der hiesigen Bauernschaften. Erst durch die Industrialisierung wuchs die Bedeutung der Stadt. 1847 erfolgte die Anbindung an die Eisenbahnstrecke Köln-Minden, 1856 wurde die erste Zeche in Betrieb genommen und 1897 Herne das Stadtrecht verliehen. In den 1920er Jahren galt Herne als die "Goldene Stadt". In der Hochzeit des Steinkohlenbergbaus förderten bis zu zwölf Zechen das schwarze Gold zu Tage. Zu dieser Zeit waren die Zechenbarone so mächtig, dass es einer Herrschaft über die Stadt gleichkam. Herne ist folglich sehr von der Bergbautradition geprägt. Straßennamen, Gebäude und selbst das Stadtwappen tragen die Symbole des Bergbaus. Der frühere Reichtum ist heute beim Anblick des Rathauses oder der vielen aufwendig sanierten Fassaden entlang der Bahnhofsstraße noch deutlich zu spüren.

- Akademie Mont-Cenis. Foto: RVR / Ziese
Herne - Stadt im Wandel
Heute ist Herne, wie auch viele der Nachbarstädte in der Metropole Ruhr, eine Stadt im Wandel. In ehemaligen Zechen- und Fabrikgebäuden sind Kultur- und Künstlerstätten entstanden, wie etwa die Flottmannhallen und die Künstlerzeche Unser Fritz 2/3. Auch auf früheren Brachen sind schöne, neue Welten zu bewundern, wie die Akademie Mont-Cenis und die Gewerbefläche Hibernia. Parkanlagen und Grünflächen laden zum Verweilen und Entspannen ein. Die Wirtschaftsakteure sind darum bemüht, den Wandel von der monostrukturierten Bergbauindustrie hin zu einem vielseitig aufgestellten Investitionsstandort zu meistern, einen Standort mit Lebensqualität. Nicht von ungefähr wurde Herne Mitte der 1990er Jahre in das Modellprojekt "Ökologische Stadt der Zukunft" aufgenommen. Ein Zeichen wurde ebenfalls gesetzt, als Herne 1970 als erste Stadt in der Metropole Ruhr einen Revierpark, den Gysenberg-Park einrichtete.
Verkehrsanbindung
Herne besitzt ein sehr gut ausgebautes und dichtes Straßennetz. Durch das Stadtgebiet führen die Autobahnen A 42 und A 43. Eine überörtliche Verbindung bietet zudem die Bundesstraße B 226. Der Rhein-Herne-Kanal zählt zu den meist befahrenen Wasserstraßen in Europa. In Herne ist er Schifffahrtsstraße und Erholungszone zugleich. Die Stadt besitzt einen Binnenhafen am Rhein-Herne-Kanal mit Verbindung zum Rhein und über den Dortmund-Ems-Kanal zur Ems und zum Mittellandkanal.
| Gesamt | 166.187 |
| weiblich | 84.675 |
| männlich | 81.512 |
| Einwohner /qkm in Herne | 3.233 |
| Einwohner /qkm in der Metropole Ruhr | 1.169 |
| Quelle: IT/NRW Datenbank des RVR, 30.06.2009 |
Impressionen aus Herne
Lage in der Metropole Ruhr

Geografie
nördliche Breite: 51° 32′ 31″
östliche Länge von Greenwich: 7° 13′ 26″
höchster Punkt: 130 m über NN
niedrigster Punkt: 33 m über NN
maximale Ausdehnung Nord-Süd: 6,30 km
maximale Ausdehnung Ost-West: 12,20 km
Gebietsfläche: 51,41 km²
Kontakt & Infos
44623 Herne
Telefax: +49 (0)2323.16-2100













