Oberhausen - offen für Neues
Nirgendwo sonst in der Metropole Ruhr lässt sich wohl besser nachvollziehen, was Strukturwandel bedeutet, als auf dem früheren Gelände der Gutehoffnungshütte: Die Neue Mitte Oberhausen ist mit jährlich 23 Millionen Besuchern eines der erfolgreichsten Stadterneuerungsprojekte Europas.
Oberhausen im Profil
Die kreisfreie Stadt Oberhausen gehört zum Kernbereich der Metropole Ruhr und hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Als 1758 mit der Hütte St. Antony die erste Eisenhütte in der Region errichtet wurde, setzte in Oberhausen die Industrialisierung ein und brachte der Stadt den Beinamen "Wiege der Ruhrindustrie". Es folgten die Hütten Gute Hoffnung (1782) und Neu Essen (1791). 1808 wurden alle drei Anlagen zur Gutehoffnungshütte zusammengeführt, dem einst größten Unternehmen mit über 40.000 Beschäftigten in Spitzenzeiten. Die Stadtrechte hat Oberhausen 1874 verliehen bekommen. Durch Eingemeindungen von Osterfeld, Sterkrade und Alt-Oberhausen in 1929 entstand das heutige Stadtgebiet. Im Zuge der Montankrise wurde die Gutehoffnungshütte in viele Kleinbetriebe zerschlagen. Die ab 1846 errichtete Werkssiedlung Eisenheim ist ein gutes Zeugnis ihrer Hochzeit. Die Siedlung gilt heute als älteste Arbeitersiedlung in der Metropole Ruhr und zugleich als eine der ältesten noch erhaltenen in ganz Deutschland.

- Nach dem Einkauf gibt es noch 'ne Menge Unterhaltung an der Promenade im Centro. Foto: Michael Allmaier
Erfolgsprojekt "Neue Mitte Oberhausen"
Die 1996 eröffnete Neue Mitte Oberhausen auf dem Gelände der früheren Gutehoffnungshütte ist heute eines der größten und erfolgreichsten Projekte des Strukturwandels in der Metropole Ruhr und gilt sogar als eines der größten Stadterneuerungsprojekte in ganz Europa. Insbesondere durch das CentrO. mit Einkaufszentrum, Freizeitpark, Großkino, Mehrzweckhalle, Musicaltheater und Gewerbe- und Technologiebereichen verzeichnet die Stadt ihren enormen Imagegewinn. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist Oberhausen auch durch die Internationalen Kurzfilmtage. Seit 1954 treffen sich jährlich Filmregisseure und Filmjournalisten aus aller Welt in der Stadt und prägen ihren Ruf. Auch mit weiteren kulturellen Einrichtungen konnte die Stadt ein überregionales Profil gewinnen und nach erfolgreicher Zukunftsorientierung neue Betriebe ansiedeln. Obwohl nach wie vor die Produktion und die Großbetriebe eine gewichtige Rolle spielen, ist der Wandel hin zum Dienstleistungssektor unverkennbar. Die weichen Standortfaktoren spielen eine immer entscheidendere Rolle.
Verkehrsanbindung
Oberhausen ist hervorragend für den Fernstraßenverkehr erschlossen. 16 Anschlussstellen der Autobahnen A 2 (Oberhausen-Berliner Ring), A 3 (Den Haag/Amsterdam/Arnheim-Passau), A 40 (Eindhoven/Venlo-Dortmund/Kassel), A 42 (Kamp-Lintfort-Castrop-Rauxel), A 59 (Bonn/Köln/Leverkusen/Düsseldorf-Dinslaken/Wesel) und A 516 (Abzweig Oberhausen) garantieren die beste überregionale Verbindung. Eine gute überörtliche Verbindung stellen auch die Bundesstraßen B 8, B 223 und B 231 sicher.
| Gesamt | 214.990 |
| weiblich | 110.429 |
| männlich | 104.561 |
| Einwohner /qkm in Oberhausen | 2.788 |
| Einwohner /qkm in der Metropole Ruhr | 1.169 |
| Quelle: IT/NRW Datenbank des RVR, 30.06.2009 |
Impressionen aus Oberhausen
Lage in der Metropole Ruhr

Geografie
nördliche Breite: 51° 33′ 0″
östliche Länge von Greenwich: 6° 51′ 0″
höchster Punkt: 78 m über NN
niedrigster Punkt: 24 m über NN
maximale Ausdehnung Nord-Süd: 14,6 km
maximale Ausdehnung Ost-West: 10,7 km
Gebietsfläche: 77,03 km²
Kontakt & Infos
Stadtverwaltung
46042 Oberhausen
Telefax: +49 (0)208.825-2755














