Anziehungskraft der Region ausbauen

Zentrale Aufgabe des Regionalverbandes Ruhr ist es, die Lebensqualität im Ruhrgebiet zu verbessern. Für die Besuchermagneten Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark hat der Verband die Trägerschaft übernommen. Für die Bereiche Freizeit, Ökologie, Wirtschaft sowie Kultur und Tourismus hat der Regionalverband Ruhr mehrere Beteiligungsgesellschaften und Eigenbetriebe gegründet.

Bild: Zeche Zollverein in Essen. Foto: RVR/Lueger
Zeche Zollverein in Essen. Foto: RVR/Lueger

Beteiligungen und Eigenbetriebe

Um seinen Auftrag für die Metropole Ruhr zu erfüllen, hat der Regionalverband Ruhr zusammen mit den Kommunen Beteiligungsgesellschaften oder Tochterunternehmen gegründet: acht Freizeitparks, die Kultur Ruhr GmbH, die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, die Ruhr Tourismus GmbH und auch der Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet. Die  Eigenbetriebe RVR Route Industriekultur und RVR Ruhr Grün sind für die beiden größten Attraktionen der Region verantwortlich.

Bild: Zuschauer beim Fahrradsommer der Industriekultur 2009. Foto: BOVG/Grosler
Fahrradsommer der Industriekultur 2009. Foto: BOVG/Grosler

Route Industriekultur

Jährlich besuchen etwa fünf Millionen Menschen die Route Industriekultur. Um diesen Erfolg fortzusetzen, kümmert sich der Regionalverband Ruhr um die Entwicklung des Rundkurses und um das Netzwerk zwischen den Standorten. Zudem haben der Verband und das Land NRW einen Vertrag über die bauliche Sicherung der sechs Großstandorte geschlossen. Bis 2016 investiert der Regionalverband Ruhr jährlich rund 2,5 Millionen Euro, zusätzlich kommen 3,6 Millionen Euro vom Land NRW. Der Regionalverband Ruhr pflegt die typische Beschilderung der Route Industriekultur und übernimmt das Marketing durch Aktionen wie die Extraschicht und die Veröffentlichung von Freizeitkarten und Tourenbroschüren, um die Denkmäler für Autofahrer, Radler und Wanderer zu erschließen.

Bild: Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward. Foto: RVR/Frebel
Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward. Foto: RVR/Frebel

Emscher Landschaftspark

Der Park ist ein regionales Kooperationsprojekt, die Trägerschaft hat der Regionalverband Ruhr übernommen. Ein gemeinsamer Masterplan der Akteure formuliert konkrete Pläne und Projekte, die Grundlage für künftige Investitionen und Fördermaßnahmen sind. Jedes Jahr investiert der RVR rund zehn Millionen Euro in den Emscher Landschaftspark.

Entstanden sind neue Rad- und Wanderwege, drei Pflegestationen und das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward. Auch das Land NRW unterstützt 15 exponierte Standorte bis 2016 finanziell, um Grünflächen mit Landmarken oder um Industriedenkmäler zu optimieren und für den Tourismus zu entwickeln.


Was macht der
Regionalverband Ruhr?

Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der 11 kreisfreien Städte und vier Kreise in der Metropole Ruhr mit rund 5,2 Millionen Einwohnern.

Der Regionalverband Ruhr verantwortet die Regionalplanung für das Ruhrgebiet. Er ist Träger bedeutender Infrastrukturprojekte wie der Route der Industriekultur und dem Emscher Landschaftspark. Seit mehr als 80 Jahren arbeitet der Regionalverband Ruhr für die Verbesserung der Lebensqualität im Ruhrgebiet. Er erhält und pflegt grünen Freiraum für Freizeit und Erholung.

Zu seinen gesetzlichen Aufgaben gehören auch die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Metropole Ruhr. Zusammen mit seinen kommunalen Partnern trägt er die sieben Revier- und Freizeitparks.

Der Regionalverband Ruhr erhebt zudem Geo- und Klimadaten über die Region und stellt sie seinen Mitgliedskommunen u. a. für planerische Zwecke zur Verfügung.