Forschen und Entdecken aus Tradition
Durch Innovationen ist das Ruhrgebiet zum industriellen Herzen Europas geworden. An diese Tradition knüpfen Wissenschaftler und Forscher an und liefern in vielen Disziplinen neue Erkenntnisse. Vor allem die anwendungsbezogene Forschung ist in der Metropole Ruhr zu Hause. Ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit ist Grundlage des Erfolges.
Neue Materialien
Für die Entwicklung neuer Technologien und Materialien ist das Ruhrgebiet erstklassig aufgestellt. Das europaweit einzigartige Materialforschungszentrum ICAMS an der Ruhr-Universität Bochum konzentriert sich auf High-Tech-Materialien für die Industrie. Auch die Plasmaforschung in NRW koordiniert die Hochschule durch eine Arbeitsgemeinschaft und eine der größten Forschergruppen zu dem leitfähigen Gas.
Mit Atomen und Molekülen befasst sich die Nanowissenschaft, die als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts gilt. Führend ist die Universität Duisburg-Essen mit dem Center for Nanointegration, das selbst reparierende Schutzschichten für Metalloberflächen entwickelt hat. Ab 2012 wird der Standort mit dem NanoEnergieZentrum weiter gestärkt. Auch die Robotik arbeitet mit winzigen Bauelementen, die das Institut für Roboterforschung sowie das Robotik- und AutomatisierungsCenter in Dortmund entwickeln.
Energie der Zukunft
In der Metropole Ruhr ist das Wissen in Sachen Energie über Jahrzehnte angewachsen. Nach der Kohle-Ära wird an alternativen Quellen für Strom und Wärme geforscht – über und unter Tage. Denn für Sonnenenergie und Erdwärme liegen Kompetenzen in der Region: Solar-Stadt ist Gelsenkirchen, dort sind eine Solarzellenfabrik von Shell und Solarkraftwerke sowie eine Solarkollektoren-Herstellung von Vaillant angesiedelt. Aus Gelsenkirchen stammt zum Beispiel die Photovoltaikanlage auf dem Berliner Hauptbahnhof. Mit dem GeothermieZentrum NRW und dem entstehenden GeoTechnikum sind die Verbundforschungseinrichtungen zur Erdwärme in Bochum konzentriert. Im Rennen um den Energieträger der Zukunft ist auch Wasserstoff, das Element wird am Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg und im Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum „H2Herten“ alltagstauglich. Zugleich tüfteln Wissenschaftler an einem zukunftsträchtigen Energiemanagement, bei dem Halden und Schächte des Bergbaus für Pumpspeicherkraftwerke oder Windparks genutzt werden.
Gesundheit und Medizin
Als größter Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet wird die Gesundheitswirtschaft durch Spitzenforschung begleitet. Bundesweit einmalig ist der Gesundheitscampus in Bochum, der Einrichtungen der Branche konzentriert und vernetzt. Teil des Campus ist MedEcon Ruhr, ein Zusammenschluss von 80 Unternehmen, Verbänden, Kliniken und Hochschulen. Ebenso bilden mehr als 60 Einrichtungen der Medizintechnik und Biotechnologie den LifeTecRuhr e. V. . An neuen Arzneien und Wirkstoffen arbeiten die Zentren für angewandte chemische Genomik und für angewandte Proteomik. Gehofft wird auf Mittel gegen Infektionen, Krebs oder Nervenkrankheiten.
Stöbern Sie auf Webseiten in Ihrer Sprache:
Wir haben eine Auswahl an Webseiten von Institutionen aus Kultur, Freizeit und Wirtschaft für Sie zusammengestellt:
Englisch:
Verkehrsinformationen
Öffentlicher Nahverkehr:
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Die Lage auf den Autobahnen:
Verkehrsinfo.NRW
Räder ausleihen:
metropolradruhr
Kulturszene
Mit Sammlungen vom 19. Jahrhundert über die Moderne bis zur Gegenwart repräsentieren die 20 Museen des Zusammenschlusses "RuhrKunstMuseen" eine einzigartige Museumslandschaft:
Das Ruhr Museum thematisiert alle Aspekte der Region – von damals bis heute.
Die Ruhrtriennale ist international als Theaterfestival etabliert. Hauptspielort ist die industriell geprägte Jahrhunderthalle in Bochum.
Die Route der Industriekultur ist ein Rundkurs über etwa 400 Kilometer verknüpft 900 große und kleine Industriedenkmäler der Region miteinander.
Hochschulen
In der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) haben die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gegründet, um gemeinsame Schwerpunkte in Forschung und Lehre zu bilden.
Niederländisch
Freie Fahrt oder Stau? Den Verkehr auf den Autobahnen in der Metropole Ruhr prognostiziert die Verkehrsinfo.NRW.
Das Ruhrgebiet mit dem Flugzeug erreichen:
Dortmund Airport
Airport Weeze
Düsseldorf International
Spektakulärer Ausstellungsort in der Metropole Ruhr ist der Gasometer Oberhausen: Die imposante Tonne diente bis 1988 als Gasspeicher, heute finden darin Ausstellungs- und Kunstprojekte statt.
Für einen Shoppingmarathon sind Oberhausen und Essen die passenden Ziele in der Metrople Ruhr:
Polnisch
Starts und Landungen in der Metropole Ruhr übernimmt u. a. der Dortmund Airport.
Etwa 18 000 Trinkhallen und Buden gehören zur Alltagskultur in der Metropole Ruhr. Für das Phänomen interessieren sich Vereine, Forscher und Museen.
Auf Biomasse als Energiequelle konzentriert sich das BEn Projekt, zu dessen vier Modellregionen gehört die Emscher-Lippe-Region im Norden der Metropole Ruhr. Dort arbeiten ein Biomasse-Heizkraftwerk und Biogasanlagen.
Türkisch
Der öffentliche Nahverkehr in der Metropole Ruhr wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) koordiniert. Die Website gibt Auskunft über die passenden Verbindungen und Tarife zwischen fast 50 Bahn- und mehr als 700 Buslinien.
Türkische Autoren und Texte rückt das Festival „LiteraTürk“ in den Mittelpunkt. Seit 2005 findet es im Essener Kulturzentrum Grend statt, um türkische Literatur in Deutschland zu stärken und den Nachwuchs zu fördern.
Rund 250.000 türkischstämmige Menschen leben in der Metropole Ruhr, deshalb ist hier auch die wichtigste wissenschaftliche Einrichtung für deutsch-türkische Beziehungen ansässig: Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI)










