Gut vernetzt

Durch eine hohe Dichte und Vielfalt zeichnet sich die Wissenschaftslandschaft der Metropole Ruhr aus. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen engagieren sich für den Hochschulstandort Ruhr und fördern neue Ideen und Produkte.

Bild: Studierende arbeiten zusammen an der Technischen Universität Dortmund. Foto: Jürgen Huhn
Studierende arbeiten zusammen an der Technischen Universität Dortmund. Foto: Jürgen Huhn

Hochschulen als Schnittstellen

In rund 500 Studiengängen an über 20 Hochschulen wird der akademische Nachwuchs in der Region ausgebildet. Das Angebot wächst ständig: Letzter Neuzugang war im Jahr 2009 die Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Bochum. Ob staatlich oder privat, die Hochschulen arbeiten in vielen Fällen zusammen. Seit 2007 kooperieren die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen in der Universitätsallianz Metropole Ruhr, um Forschung und Lehre weiterzuentwickeln. Schnittstellen zwischen Forschung und Wirtschaft sind die Technologietransferstellen an den Hochschulen und die Technologiezentren, die Starthilfe für junge Unternehmen geben.

Bild: Im Reinraum des Duisburger Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme. Foto: RVR/Oberhäuser
Im Reinraum des Duisburger Fraunhofer-Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme. Foto: RVR/Oberhäuser

Forschen im Verbund

Einrichtungen aller wichtigen Forschungsgemeinschaften sind in der Metropole Ruhr angesiedelt. Für exzellente Grundlagenforschung stehen die Max-Planck-Institute (MPI), die in Mülheim an der Ruhr mit den MPIs für bioanorganische Chemie und für Kohlenforschung sowie in Dortmund mit dem MPI für molekulare Physiologie vertreten sind.

Als größte europäische Organisation für angewandte Forschung ist die Fraunhofer-Gesellschaft aktiv. In Oberhausen wird zu Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, in Duisburg zu Mikroelektronischen Schaltungen und Systemen und in Dortmund zu Materialfluss und Logistik sowie zu Software- und Systemtechnik geforscht.

Fünf weitere  Einrichtungen im Ruhrgebiet sind mit der Leibniz-Gemeinschaft verbunden. Auch regional arbeiten 40 Forschungseinrichtungen im Wissenschaftsforum Ruhr zusammen, um ihre Arbeit in vier thematischen Clustern zu organisieren.

Bild: Frau balanciert einen Bücherstapel auf ihrem Kopf. Foto: RVR/Lichtblick
Wissenschaft muss auch finanziell gestemmt werden. Institutionen in der Metropole Ruhr kümmern sich darum. Foto: RVR/Lichtblick

Wissenschaft fördern

Forschung und Lehre müssen gut finanziert sein, um Erfolge zu verbuchen. Deshalb engagieren sich in der Region zahlreiche Förderer und Stifter für die Wissenschaft. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung vergibt einen Förderpreis für junge Hochschullehrer und initiert Stiftungsprofessuren. Durch die Stiftung Mercator werden Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten unterstützt.

Eine Rolle bei der Wissenschaftsförderung spielt auch der Initiativkreis Ruhr, ein Zusammenschluss von 60 führenden Unternehmen. Deren Führungskräfte haben den "Innovationspakt Ruhr" geschlossen, mit dem Ziel, den Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den nächsten Jahren zu verdoppeln.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) plant, entwickelt und baut zusammen mit den Kommunen die Metropole Ruhr

Seien Sie unser Gast! Fragen zu Reisen in die Metropole Ruhr beantwortet die Ruhr Tourismus (RTG)

Servicepartner für Unternehmen und Investoren ist die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft metropole Ruhr GmbH (wmr)

Stöbern Sie auf Webseiten in Ihrer Sprache:

Wir haben eine Auswahl an Webseiten von Institutionen aus Kultur, Freizeit und Wirtschaft für Sie zusammengestellt:

Englisch:

Verkehrsinformationen

Öffentlicher Nahverkehr:
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Die Lage auf den Autobahnen:
Verkehrsinfo.NRW

Räder ausleihen:
metropolradruhr 

Kulturszene

Mit Sammlungen vom 19. Jahrhundert über die Moderne bis zur Gegenwart repräsentieren die 20 Museen des Zusammenschlusses "RuhrKunstMuseen" eine einzigartige Museumslandschaft:

RuhrKunstMuseen

Das Ruhr Museum thematisiert alle Aspekte der Region – von damals bis heute.

Ruhr Museum

Die Ruhrtriennale ist international als Theaterfestival etabliert. Hauptspielort ist die industriell geprägte Jahrhunderthalle in Bochum.

Ruhrtriennale

Die Route der Industriekultur ist ein Rundkurs über etwa 400 Kilometer verknüpft 900 große und kleine Industriedenkmäler der Region miteinander.

Route Industriekultur 

Hochschulen

In der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) haben die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gegründet, um gemeinsame Schwerpunkte in Forschung und Lehre zu bilden.

Universitätsallianz Metropole Ruhr

Niederländisch

Freie Fahrt oder Stau? Den Verkehr auf den Autobahnen in der Metropole Ruhr prognostiziert die Verkehrsinfo.NRW.

Verkehrsinfo.NRW 

Das Ruhrgebiet mit dem Flugzeug erreichen:

Dortmund Airport
Airport Weeze
Düsseldorf International

Spektakulärer Ausstellungsort in der Metropole Ruhr ist der Gasometer Oberhausen: Die imposante Tonne diente bis 1988 als Gasspeicher, heute finden darin Ausstellungs- und Kunstprojekte statt.

Gasometer Oberhausen

Für einen Shoppingmarathon sind Oberhausen und Essen die passenden Ziele in der Metrople Ruhr:

Centro in Oberhausen
Limbecker Platz in Essen

Polnisch

Starts und Landungen in der Metropole Ruhr übernimmt u. a. der Dortmund Airport.

Dortmund Airport

Etwa 18 000 Trinkhallen und Buden gehören zur Alltagskultur in der Metropole Ruhr. Für das Phänomen interessieren sich Vereine, Forscher und Museen.

Kioskisierung

Auf Biomasse als Energiequelle konzentriert sich das BEn Projekt, zu dessen vier Modellregionen gehört die Emscher-Lippe-Region im Norden der Metropole Ruhr. Dort arbeiten ein Biomasse-Heizkraftwerk und Biogasanlagen.

BEn Projekt

Türkisch

Der öffentliche Nahverkehr in der Metropole Ruhr wird vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) koordiniert. Die Website gibt Auskunft über die passenden Verbindungen und Tarife zwischen fast 50 Bahn- und mehr als 700 Buslinien.

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Türkische Autoren und Texte rückt das Festival „LiteraTürk“ in den Mittelpunkt. Seit 2005 findet es im Essener Kulturzentrum Grend statt, um türkische Literatur in Deutschland zu stärken und den Nachwuchs zu fördern.

Literatürk

Rund 250.000 türkischstämmige Menschen leben in der Metropole Ruhr, deshalb ist hier auch die wichtigste wissenschaftliche Einrichtung für deutsch-türkische Beziehungen ansässig: Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI)

Zentrum für Türkeiforschung