Nachrichten aus der Metropole Ruhr

800.000 Euro für RuhrKunstMuseen / Leiter fordern nachhaltige Sicherung der Museen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Essen/Metropole Ruhr (idr). Mit 800.000 Euro unterstützen Land und EU bis Herbst 2014 die touristische Vermarktung der RuhrKunstMuseen, um diese dauerhaft kulturtouristisch zu positionieren und zu vermarkten. Ziel ist es, die Marke RuhrKunstMuseen als bedeutenden Kunststandort national und international zu etablieren. Für die Vermarktung ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Oberhausen zuständig.

Derweil ist das Kunstmuseum Bochum, eines der 20 Häuser des Netzwerkes RuhrKunstMuseen, aufgrund von städtischen Sparmaßnahmen von der Schließung bedroht. Bei einer Pressekonferenz in Essen appellierten die Leiter der RuhrKunstMuseen heute an die Landes- und Kommunalpolitik, den Bestand öffentlicher Museen langfristig zu sichern. "Die Stärke des Netzwerks resultiert aus der Vielfältigkeit seiner Mitglieder", erklärte Prof. Dr. Kurt Wettengl, Direktor des Museums Ostwall im Dortmunder U und Sprecher der RuhrKunstMuseen.

Das Netzwerk der RuhrKunstMuseen wurde anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet.

Infos: www.ruhrkunstmuseen.de

Pressekontakt: RTG, Stefanie Reichart, Telefon: 0208/89959141, E-Mail: s.reichart@ruhr-tourismus.de; RuhrKunstMuseen, Carolin Nüser, Telefon: 0201/8882234, E-Mail: Carolin.Nueser@ruhr2010.de

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