Nachrichten aus der Metropole Ruhr

Bochumer Forscher untersuchen Friedenspolitik im Sudan

Freitag, 06. Januar 2012

Bochum (idr). Haben humanitäre und friedenspolitische Maßnahmen die Situation nach den bewaffneten Konflikten im Sudan wirklich verbessert? Dieser Frage gehen Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum auf den Grund. Ihre Forschungen zur internationalen Friedenspolitik werden von der Gerda Henkel Stiftung in den kommenden zwei Jahren mit 100.000 Euro gefördert.

Bei den Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Volksgruppen und der sudanesischen Regierung sind bereits mehrere hunderttausend Menschen ums Leben gekommen. Die Forscher beschäftigen sich sowohl mit den zentralen Aspekten Sicherheit und Stabilität wie auch mit den Problemen und Grenzen friedensschaffender Maßnahmen. Zudem gehen sie der Frage nach den Ursachen des Misserfolgs von Konfliktlösungen nach.

Pressekontakt: Ruhr-Uni Bochum, Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Prof. Dr. Mihran Dabag, Telefon: 0234/32-29702, E-Mail: idg@ruhr-uni-bochum.de

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