Nachrichten aus der Metropole Ruhr

Emschergenossenschaft rechnet mit steigender Grundwasserbildung

Montag, 23. Januar 2012

Essen (idr). Bis 2100 wird im Emschergebiet die Grundwasserneubildung um bis zu 13,5 Prozent steigen. Das hat die Emschergenossenschaft in Essen im Rahmen eines dynaklim-Forschungsprojekes errechnet. Grund dafür sind zunehmenden Niederschläge als Folge des Klimawandels. Die Steigung der Grundwasserstände kann insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten zu Problemen führen.

Schon jetzt gibt es gebietsweise Probleme mit Grundwasser. Dafür sind zum Teil Bergsenkungen verantwortlich. Aber auch die Sanierung von zuvor undichten Abwasserkanälen, die eine Drainagewirkung hatten, führte zu nassen Kellern. Deshalb plant die Emschergenossenschaft in Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Herten neue Drainagesysteme als Ersatz für die undichten Abwasserkanäle.

dynaklim ist eines von sieben Forschungs- und Netzwerkprojekten, die im Rahmen des Programms "Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten" vom Bundesforschungsministerium gefördert werden.

Infos: www.dynaklim.de

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail: abawi.ilias@eglv.de

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