Nachrichten aus der Metropole Ruhr

Internationale Kurzfilmtage würdigen das Oberhausener Manifest mit Filmraritäten

Dienstag, 10. Januar 2012

Oberhausen (idr). Die diesjährigen Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen stehen ganz im Zeichen des Oberhausener Manifests. Unter dem Titel "Provokation der Wirklichkeit: Mavericks, Mouvements, Manifestos" nimmt das Programm vom 26. April bis zum 1. Mai Bezug auf die Erklärung, die vor 50 Jahren die Trendwende in der deutschen Filmproduktion einleiten sollte.

Am 28. Februar 1962 gaben 26 Filmemacher anlässlich der "8. Westdeutschen Kurzfilmtage" Oberhausen unter dem Titel "Papas Kino ist tot" eine Erklärung ab, die den Anspruch der Kurzfilmregisseure untermauerte, einen neuen deutschen Spielfilm zu schaffen.

Im Zentrum des Festivals diesjährigen stehen die Filme der Oberhausener Gruppe. Viele ihrer Werke wurden eigens für das Programm gesammelt und restauriert.Außerdem stellt das Festival ähnliche Bewegungen aus aller Welt vor.

Weitere Programme der 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sind den Künstlern Linda Christanell, Vera Neubauer, Ilppo Pohjola und Roee Rosen gewidmet.

Infos: www.oberhausener-manifest.com (ab 16. Januar 2012) und www.kurzfilmtage.de.

Pressekontakt: Internationale Kurzfilmtage Oberhausen gGmbH, Pressebüro, Sabine Niewalda, Telefon: 0208/825-3073, E-Mail: niewalda@kurzfilmtage.de

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