Der Regionalverband Ruhr informiert: Pressemitteilungen

Finanzierung des Radschnellwegs Ruhr ist gesichert / Ausbau in Mülheim geht weiter / Imagefilm wirbt demnächst für den RS1

Mittwoch, 07. September 2016

Essen / Metropole Ruhr. Die Mitglieder des Planungsausschusses des Regionalverbandes Ruhr (RVR) machten sich in ihrer heutigen Sitzung ein Bild von der weiteren Realisierung, geplanten Finanzierung und künftigen Trägerschaft des Radschnellwegs Ruhr (RS1).

Die Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Straßen- und Wegegesetzes NRW eingebracht. Danach erhalten Radschnellwege eine vergleichbare Finanzierungsgrundlage wie Landesstraßen. Sie werden damit in die Straßenbaulast des Landes übernommen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW wird dann die Radschnellwege planen und realisieren. Das Gesetz wird voraussichtlich bis Ende 2016 verabschiedet und in Kraft treten. Mit der Gesetzesänderung sind Trägerschaft und Finanzierung des Radschnellwegs Ruhr, aber auch des geplanten Radschnellwegs Mittleres Ruhrgebiet zwischen Gladbeck und Essen gesichert. Zum Anschluss an den RS1 ist eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse voraussichtlich Ende 2016 vorliegen.

Darüber hinaus hat das Bundeskabinett im August den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Im Zuge der Kabinettsentscheidung hat das Bundesumweltministerium durchgesetzt, dass sich der Bund in Zukunft stärker am Bau von Radschnellwegen beteiligt. Nach der noch ausstehenden Zustimmung durch den Deutschen Bundestag sollen bereits ab dem kommenden Jahr 25 Millionen Euro im Etat des Bundesverkehrsministeriums für den Bau von Radschnellwegen zur Verfügung stehen.

Dazu RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes: „Die Region kann stolz darauf sein, dass sechs Jahre nach der visionären Idee eines Radschnellwegs von Duisburg bis Hamm dieses innovative Mobilitätsprojekt jetzt fest im Bundesverkehrswegeplan verankert ist. Dass der Radschnellweg Ruhr solch einen Schub auf Landes- und Bundesebene erfahren hat, war nur durch die große Geschlossenheit aller beteiligten Ruhrgebietsstädte, Verbände und Initiativen bei Planung und Umsetzung möglich.“

Zurzeit wird das Stadtviadukt zwischen Mülheim Hauptbahnhof und Ruhrbrücke als nächster Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr ausgebaut und voraussichtlich Mitte 2017 fertiggestellt sein. Die Planungen für die Verlängerung über die Ruhr und die westlichen Vorlandbrücken mit der Anbindung der neuen Hochschule in Mülheim sind bereits in Arbeit. Baustart ist voraussichtlich 2017.

Der RVR wird in Kooperation mit dem NRW-Verkehrsministerium und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise den weiteren Ausbau von Radschnellwegen in NRW mit verschiedensten Produkten bewerben. Eine neue Website, eine hochwertige Informationsbroschüre sowie ein Imagefilm zum RS1 sind in Kürze fertig gestellt. Ein RS1-Rad wird demnächst zum Blickfang verschiedenster Veranstaltungen.

Weitere Infos unter www.rs1.ruhr

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Team Medien und Internet
Kronprinzenstraße 35
D-45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-0
Telefax: +49 (0) 201 / 2069-501
Pressesprecher
Jens Hapke
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-495
stv. Pressesprecherin
Barbara Klask
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-201
Sekretariat
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-283