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RVR stellt Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet vor / Vorzugsvariante führt 17 Kilometer von Essen über Bottrop nach Gladbeck

Dienstag, 30. Mai 2017

Essen/Bottrop/Gladbeck. „Von Zentrum zu Zentrum“ – unter diesem Titel könnte der neue Radschnellweg im Mittleren Ruhrgebiet stehen. Auf einer Länge von rund 17 Kilometern sollen die Innenstädte von Essen, Bottrop und Gladbeck miteinander verbunden werden.         

Im Auftrag des RVR haben das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen und das Institut für Raumentwicklung und Kommunikation aus Trier gemeinsam mit den beteiligten Städten und dem Land NRW eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet, kurz RS MR, erarbeitet und eine Vorzugsvariante ermittelt. Die Ergebnisse aus dieser Studie haben heute RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes, Essens Stadtdirektor Hans-Jürgen Best, Klaus Müller, Technischer Beigeordnete der Stadt Bottrop und Stadtbaurat Dr. Volker Kreuzer aus Gladbeck in Essen beim Regionalverband Ruhr (RVR) vorgestellt.

Die Strecke verläuft ausgehend vom Radschnellweg Ruhr RS1 in Essen Richtung Norden über die Innenstadt von Bottrop hin zum Gladbecker Zentrum mit einer erwarteten Fahrzeit von rund 53 Minuten. Vorteile dieser Streckenführung „Von Zentrum zu Zentrum“ sind die Anbindung der Universitäten und bedeutender Arbeitsplatzstandorte, die Verknüpfung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Leihradstationen sowie die Nutzung stillgelegter Bahnstrecken.

Martin Tönnes, RVR-Bereichsleiter Planung: „Der Radschnellweg Mittleres Ruhrgebiet wird den RS1 optimal als Nord-Süd-Achse von Essen über Bottrop nach Gladbeck ergänzen. Beide Radschnellwege bilden das Grundgerüst für ein bereits in Planung befindliches Radschnellwegenetz für die gesamte Metropole Ruhr.“

Nach den jetzigen Planungen ist der Ausbau der favorisierten Trasse mit den Qualitätsstandards für Radschnellwege des Landes Nordrhein-Westfalens weitestgehend machbar. Wie der RS1 soll der neue Radschnellweg einen vier Meter breiten Radweg und einen 2,5 Meter breiten Gehweg aufweisen. Die Kosten für den Ausbau der Trasse sollen nach Ergebnissen der Machbarkeitsstudie insgesamt ca. 39 Millionen Euro und somit 2,33 Millionen Euro pro Kilometer kosten. Die Ergebnisse einer Nutzen-Kosten-Analyse, die die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Entlastungseffekte für das Straßennetz im mittleren Ruhrgebiet darstellt, sollen bis zum Herbst 2017 vorliegen. 

Die vorliegende Untersuchung bietet eine gute Grundlage für die weiteren Abstimmungen zwischen Straßen.NRW, den Kommunen und dem MBWSV.

 

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