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RVR-Direktorin will beim Eon-Vorstand für den Energiestandort Ruhr werben

Donnerstag, 11. August 2011

Metropole Ruhr/Essen. Mit Sorge verfolgt die neue Direktorin des Regionalverbandes Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, die Diskussion über den geplanten Stellenabbau und mögliche Standortschließungen beim Energiekonzern Eon. „Das Ruhrgebiet und insbesondere die Stadt Essen sind immer noch die Energiehauptstadt Deutschlands mit einer langen Tradition und großen Erfolgen für den Strukturwandel. Ich hoffe, der Unternehmensvorstand ist sich seiner Verantwortung bewusst, wenn er über die Zukunft der Eon-Tochter Ruhrgas am Standort Essen entscheidet. Eine mögliche Schließung hätte gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der gesamten Metropole Ruhr.“

Karola Geiß-Netthöfel kündigte an, zusammen mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr, Thomas Westphal, das persönliche Gespräch mit dem Eon-Vorstand zu suchen. „Gemeinsam wollen wir für den Energiestandort Ruhr werben. Nirgendwo anders in Deutschland ist so viel Know how über Energieerzeugung und- versorgung vorhanden wie im Ruhrgebiet. Dieses Potenzial sollte Eon zu nutzen, um die Energiewende ohne einschneidenden Stellenabbau zu bewältigen. Und nicht, wie derzeit zu befürchten ist, der Region den Rücken kehren.“

 

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