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Neuer Radweg schließt Lücke auf Nord-Süd-Route vom Emscher Landschaftspark ins Ruhrtal / RVR beginnt mit dem Ausbau der Springorumtrasse in Bochum

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Bochum. Freie Fahrt vom Rhein-Herne-Kanal bis zur Ruhr: Diese wichtige Nord-Süd-Route im Zentrum der Metropole Ruhr will der Regionalverband Ruhr (RVR) Schritt für Schritt realisieren. Dazu baut er nun die neun Kilometer lange Springorumtrasse in Bochum zum Rad- und Wanderweg aus. Sie verläuft von der Innenstadt über Weitmar bis nach Dahlhausen.

Attraktiver asphaltierter Radweg mit Beleuchtung

In vier Bauabschnitten wird der Bochumer Zubringer zum Ruhrtalradweg erschlossen und voraussichtlich ab Herbst 2015 komplett befahrbar sein. Die Baumaßnahme beginnt mit der rund zwei Kilometer langen Strecke von der Goerdt- bis zur Wiemelhauserstraße. Den ersten Spatenstich setzen heute (14. Dezember) Bochums Bürgermeisterin Erika Stahl und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow.

Über eine neue Rampe an der Goerdtstraße erreichen Radfahrer und Fußgänger den unterhalb liegenden Rad- und Wanderweg.  Die ehemalige Eisenbahntrasse verläuft dann in südliche Richtung und unterquert die Brücken an der Altenbochumer und Wittener Straße. In Richtung Weitmar kreuzt der Weg die Straße Glockengarten und Querenburger Straße. In dieser Höhe schließt auch das neue Schulzentrum an die Strecke an. Von dort geht es über die sanierte Brücke an der Universitätsstraße nach Wiemelhausen.

Mit dem Schulzentrum wird der neue Radweg zunehmend auch als Schulweg genutzt. Damit Kinder und Jugendliche sicher und bequem insbesondere im Winter zur Schule kommen, wird der erste Bauabschnitt komplett asphaltiert und durchgehend beleuchtet.

Neben dem Wegebau mit Asphalt und der durchgehenden Beleuchtung schließt der erste Bauabschnitt auch die Sanierung der Brücke über die Universitätsstraße und die teilweise Erneuerung der Natursteinmauern rechts und links der Trasse mit ein. Die Baukosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-West-falen fördert die Baumaßnahme zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Im ersten Schritt wird die Trasse freigeschnitten und alte Gleise entfernt. Der erste Abschnitt ist voraussichtlich im Herbst 2012 fertig gestellt.

Radweg findet Anschluss an Rhein-Herne-Kanal

Vom Ausbaubeginn an der Goerdtstraße werden Möglichkeiten geschaffen, um in Richtung Norden zum südlichen Emscher Park Radweg und zum Rhein-Herne-Kanal zu gelangen. Zu den bereits fertig gestellten Radwegen „Kornharpen“ bzw. „Erzbahntrasse“ werden Radwege an öffentlichen Straßen ausgeschildert. Im Endausbau ist es dann möglich, direkt mit dem Rad von der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen bis zum Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen zu fahren.

Weitere Infos unter www.rvr.metropoleruhr.de

 

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