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RVR-Direktorin begrüßt Bekenntnis von Eon zum Energiestandort Metropole Ruhr
Metropole Ruhr/Essen. Mit Erleichterung hat die Direktorin des Regionalverbandes Ruhr, Karola Geiß-Netthöfel, auf die Entscheidung des Energiekonzerns Eon reagiert, den Standort Essen zu erhalten und personell zu stärken. „Das Ruhrgebiet und insbesondere die Stadt Essen sind immer noch die Energiehauptstadt Deutschlands mit einer langen Tradition und großen Erfolgen für den Strukturwandel. Ich denke, diese Argumente haben mit den Ausschlag gegeben, dass der Konzern der Region nicht den Rücken gekehrt hat. Ein kleiner Wermutstropfen ist die geplante Abwanderung der Eon-Tochter Ruhrgas nach Düsseldorf. Diese unternehmerische Entscheidung müssen wir aber vor den gewaltigen Veränderungen in der Energiebranche akzeptieren. Eine mögliche Schließung des Standortes Essen hätte gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in der gesamten Metropole Ruhr gehabt.“
Karola Geiß-Netthöfel kündigte an, zusammen mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr, Thomas Westphal, weiter im Gespräch mit dem Eon-Vorstand zu bleiben. „Gemeinsam wollen wir für den Energiestandort Ruhr werben. Nirgendwo anders in Deutschland ist so viel Know how über Energieerzeugung und- versorgung vorhanden wie im Ruhrgebiet. Dieses Wissen wollen wir auch in die aktuellen Planungen bei den Themen Energiewende und Klimawandel einbringen.“




