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RVR: Erfolgreicher Auftakt zum Regionalplan Ruhr
Metropole Ruhr/Oberhausen. Erfolgreicher Schritt auf dem Weg zum neuen Regionalplan Ruhr: Mehr als 400 Teilnehmer sind an zwei Tagen der Einladung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) nach Oberhausen zum „Regionalforum Herausforderungen“ gefolgt. Gemeinsam diskutierten die Fachleute die zentralen Fragen zur Zukunftsentwicklung des Ruhrgebietes. Martin Tönnes, stellvertretender Regionaldirektor und Bereichsleiter Planung beim RVR: „Eine Debatte in dieser Breite und mit dieser Resonanz hat es in der Metropole Ruhr in den letzten vier Jahrzehnten planerischer Dreiteilung nicht gegeben. Dies war ein erfolgreicher gemeinsamer Auftakt zum Regionalplan Ruhr.“
Die gemeinsamen Herausforderungen, die das Ruhrgebiet zusammenführen und zukunftsfähig machen, prägten die Veranstaltung. Die Themen in den sechs zentralen Fachworkshops waren: Wirtschaft, Natürliche Ressourcen, Freiraumentwicklung, Siedlungsentwicklung, Verkehr und Mobilität sowie Energieversorgung. Die Ergebnisse der Konferenz werden nun vom RVR ausgewertet und in seinen Gremien präsentiert. Sie bilden zusätzlich die Grundlage eines geplanten Ideenwettbewerbes. Hier sollen nationale und internationale Planungsbüros Zukunftsbilder für die Metropole Ruhr erarbeiten.
Der Verband geht bei der Neuaufstellung des Regionalplans einen innovativen und für das gesamte Land NRW bislang beispiellosen Weg. In einem auf Transparenz und Kommunikation angelegten Prozess sind die beteiligten Planerinnen und Planer aus den Kommunen, die Bürgerinnen und Bürger, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbände die zentralen Akteure bei der Erarbeitung der Planungsgrundlagen. Das Regionalforum in der „Zinkfabrik Altenberg“ Oberhausen war ein wichtiger Baustein in diesem Prozess. Das Veranstaltungsformat wird im Jahr 2012 fortgesetzt. Martin Tönnes wiederholte die Einladung an die Kommunen gemeinsam mit dem RVR den neuen Regionalplan Ruhr zu erarbeiten.




