Der Regionalverband Ruhr informiert: Pressemitteilungen
Hoch auf dem alten Bahndamm direkt zur Ruhr / RVR eröffnet Rad- und Wanderweg in Hattingen
Hattingen. Statt Dampfrösser rollen jetzt Fahrräder hoch auf dem alten Bahndamm vom Schulenbergtunnel zur Ruhr: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die ehemalige Trasse in Hattingen von der Grünstraße bis zur Nierenhofer Straße zum Rad- und Wanderweg ausgebaut. Die knapp 800 Meter lange Strecke schließt den Radrundkurs „Von Ruhr zur Ruhr“ direkt an den RuhrtalRadweg an. Bislang verlief die direkte Verbindung zur Ruhr nur über steile Nebenstraßen.
Hattingens Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch, Landrat Dr. Arnim Brux und RVR-Bereichsleiter Martin Tönnes haben heute (21. Oktober) den neuen Abschnitt getestet.
Neben dem Radweg ist eine dreißig Meter lange Fuß- und Radwegebrücke gebaut worden, die den acht Meter tiefen Durchbruch des Bahndamms am „Wildhagen“ überwindet. Der neue Abschnitt endet kurz vor dem Viadukt an der Nierenhofer Straße. Über eine Rampe wird der Radweg abgesenkt und an die Hauptstraße angebunden. Von dort erreicht der Radfahrer über öffentliche Straßen den RuhrtalRadweg.
Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Davon sind 250.000 Euro in die Brücke investiert worden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Baumaßnahme zu 75 Prozent aus Mitteln des kommunalen Radwegebaus. Die verbleibenden 25 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Stadt Hattingen Pflege und Unterhaltung des Rad- und Wanderwegs übernehmen.
Perspektiven für Radfahrer der Metropole Ruhr und des Rheinlands
Der 55 Kilometer lange Rundkurs „Von Ruhr zur Ruhr“ verbindet auf ehemaligen Bahntrassen die Städte Hattingen, Sprockhövel, Gevelsberg, Wetter und Witten miteinander. Zu 80 Prozent ist der Rundweg fertig. Noch eine Lücke zwischen Gevelsberg-Silschede und Wetter-Wengern weist der Radweg durch das Bergische Land und entlang der Ruhr auf. Hier hat der RVR übergangsweise eine Ausweichstrecke ausgeschildert. Der Landesbetrieb „Straßen NRW“ will diese Lücke schließen.
Darüber hinaus kann der Rundkurs mit der Öffnung des Tunnels Schee in Sprockhövel an die Nordbahntrasse in Wuppertal und damit an die Radrouten des Bergischen Trassenverbundes bis ins Rheinland angebunden werden. Damit verbessert sich das touristische Angebot für Radfahrer aus beiden Richtungen erheblich.
Weitere Infos unter www.rvr.metropoleruhr.de




