Der Regionalverband Ruhr informiert: Pressemitteilungen
Ruhr Tourismus GmbH erhält 1,8 Mio. Euro für Ausbau des Kongress- und Tagungstourismus
Mit 1,8 Millionen Euro Fördergeldern unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU in den nächsten drei Jahren die Weiterentwicklung der touristischen Projekte Destinationsmanagement und Geschäftsreisen. Ziel ist es, diesen durch die Kulturhauptstadt RUHR.2010 initialisierten Entwicklungsprozess nachhaltig weiterzuführen und die erfolgreiche Markteinführung der Metropole Ruhr als Reiseziel dahingehend auszubauen. Diese Erfahrungswerte sollen auf das Segment Geschäftsreisetourismus übertragen werden. Projektpartner sind dabei starke Partner aus dem Tagungs- und Geschäftsreisebereich wie die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH, Messegesellschaften und große Städte der Region. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid der Fördermittel hat heute die Bezirksregierung Arnsberg durch den zuständigen Abteilungsleiter Ferdinand Aßhoff an Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), und Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH, in Essen übergeben.
„Erstmals wird die Metropole Ruhr als eigenständiges Reiseziel wahrgenommen. Durch die hohe inhaltliche Schnittmenge des Geschäftsreisetourismus zum Freizeitsegment und der einzigartigen, industriekulturellen Standorte für Veranstaltungen in der Region können die bislang erreichten Imageeffekte auf dieses Segment ausstrahlen. Wir sind daher sehr froh, dass unser Antrag auf Förderung dieses für uns sehr wichtigen Bereichs als zukunftsweisend eingestuft wurde“, freut sich Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH.
Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel ergänzt: „Der heutige Tag zeigt, wie erfolgreich die Metropole Ruhr beim Einwerben von Fördermitteln sein kann, wenn Sie gemeinsam im Wettbewerb antritt. Inhaltlich steht außer Frage, dass insbesondere die Route der Industriekultur über attraktive Sehenswürdigkeiten verfügt, die sich auch als Tagungsorte bestens eignen. Diese Doppelfunktion kann nun in der Vermarktung weiter gestärkt werden.“
Das Projekt Destinationsmanagement soll das Ruhrgebiet als national und international herausragenden Tagungs- und Kongressstandort profilieren und etablieren. Als Instrument des Standortmarketings hat es die Neuansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen zum Ziel. Die Anzahl von Tagungen und Kongressen, sowie daraus resultierende Übernachtungen sollen durch die Projektumsetzung ebenfalls gesteigert werden.




