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Sportforum Ruhr: Experten diskutieren über neue Veranstaltungsformate für die Sportmetropole Ruhr

Donnerstag, 15. September 2011

Essen/Witten. Metropole Ruhr sportlich: Beim Sportforum Ruhr im „Haus Hohenstein“ in Witten hat der Regionalverband Ruhr (RVR) Ideen für neue regionale Sportveranstaltungen in der Metropole Ruhr diskutiert. Zu den Experten auf dem Podium zählten unter anderem der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Michael Vesper, und die neue RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Die Sportmetropole Ruhr will künftig „erfolgreich, international und nachhaltig“ sein.

Das erste Sportforum nach der Verabschiedung des „Masterplans Sport für die Metropole Ruhr 2020“ richtete den Blick nach vorne. Gesucht werden für das Ruhrgebiet geeignete Veranstaltungsformate im Sport in den nächsten zehn Jahren. Den ersten programmatischen Anstoß für die Sportinitiative gab RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. Der Begrüßung folgten Vorträge von DOSB-Generaldirektor Dr. Michael Vesper sowie von Werner Stürmann  (NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport). Stürmann regte ein großes Sommerfest der europäischen Sportjugend an, zu dem die Städte im RVR junge Sportler und Sportlerinnen aus den jeweiligen EU-Partnerstädten einladen sollen.

Große Auswahl an Sportstätten bietet viele Möglichkeiten

Das Projektreferat im Wittener Hotel „Haus Hohenstein“ hielt Stefan Klos, Geschäftsführer der ProProjekt Planungsmanagement & Projektberatung GmbH. Im Auftrag des RVR erarbeitet die renommierte Frankfurter Agentur derzeit eine Liste mit Vorschlägen von geeigneten neuen Veranstaltungsformaten für die Sportmetropole Ruhr. Zu den Referenzaufträgen von ProProjekt zählen u. a. die Bewerbung von Katar um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 sowie die Bewerbung von Alexandria um die Mediterranean Games 2017.

Sportexperte Klos präsentierte den 70 Gästen aus Sportpolitik, Kommunen, Sportbünden, Wirtschaft und Wissenschaft eine Übersicht von derzeit international verfügbaren sogenannten „Major Events“ und eine Sportinfrastrukturanalyse der Region. Schon der Abgleich ergab, die Metropole Ruhr ist mit ihren vielen herausragenden Sportstätten gut aufgestellt, um eine Vielzahl gleichermaßen klassischer wie außergewöhnlicher Veranstaltungen auszurichten.

Weiterführende Anregungen erhielten die Forum-Teilnehmer aus der Sicht der Wirtschaft von Helmut Diegel (Hauptgeschäftsführer der IHK Mittleres Ruhrgebiet), für den Bereich der Sportwissenschaft von Prof. Dr. Ralf Roth (Deutsche Sporthochschule Köln) sowie von Jürgen Bühl von der Bewerbungsgesellschaft München 2018.

Weitere Informationen zum Sport im Ruhrgebiet unter www.sport.metropoleruhr.de

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