Aktuelles aus dem Regionalverband Ruhr

Dienstag, 09. Mai 2017

Förderung für Route Industriekultur und Emscher Landschaftspark

Vertragsunterzeichnung. Foto: RVR/Friedrich

Vertragsunterzeichnung. Foto: RVR/Friedrich

Essen/Metropole Ruhr (idr). Das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr (RVR) werden in den kommenden zehn Jahren die Route der Industriekultur und den Emscher Landschaftspark mit insgesamt 120 Millionen Euro fördern. Der entsprechende Vertrag wurde heute (9. Mai) unterzeichnet. Die Partner verpflichten sich darin, die fünf Großstandorte der Route der Industriekultur sowie die 15 regional bedeutsamen Standorte im Emscher Landschaftspark zu unterstützen und zu pflegen. Damit wird die 2006 vertraglich geschlossene Zusammenarbeit fortgeführt.

Route Industriekultur: Fünf Großstandorte

Im Rahmen des neuen Vertrages engagieren sich Land und RVR stärker als bisher an den fünf Großstandorten Landschaftspark Duisburg-Nord, Gasometer Oberhausen, Welterbe Zollverein (Zeche und Kokerei) in Essen, Gebäudeensemble Jahrhunderthalle Bochum sowie Kokerei Hansa in Dortmund. Das Land NRW wird seine Unterstützung für die Grundsicherung von bislang jährlich 3,6 auf 5,6 Millionen Euro bis 2026 anheben. Der RVR will seinen Zuschuss für Instandsetzungen an den Großstandorten von 2,5 Millionen auf 3,9 Millionen Euro pro Jahr für den gleichen Zeitraum erhöhen.

Emscher Landschaftspark: 15 Standorte

Für die Pflege der 15 Standorte des Emscher Landschaftsparks sieht das Land wie bisher Ausgleichsmittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro pro Jahr vor. Im Gegenzug verpflichten sich die Standorte, denselben Betrag in Eigenleistung zu erbringen. Der RVR betreut die verbandseigenen Areale, leitet die Zahlungen des Landes an die externen Standorte weiter und sorgt mit den Partnern dafür, dass die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden. Verbandseigene Standorte sind die Parklandschaft Ripshorst mit Gehölzgarten und der Gleispark in Oberhausen/Essen sowie die Haldenlandschaft Schurenbach (Essen), der Landschaftspark Hoheward (Herten/Recklinghausen), die Halden Rheinelbe (Gelsenkirchen) und Großes Holz (Bergkamen) sowie die Tetraeder-Halde (Bottrop).

Über die Projekte:

Die Route der Industriekultur erschließt auf einem 400 Kilometer langen Straßenrundkurs das industriekulturelle Erbe der Metropole Ruhr. 2016 wurden 6,5 Millionen Gäste an den 25 Ankerpunkten der Route gezählt, davon allein 3,7 Millionen Besucher an den fünf Großstandorten. Der Emscher Landschaftspark ist mit einer Fläche von rund 450 Quadratkilometern und über 200 realisierten Projekten der größte und am weitesten ausgebaute Regionalpark Europas. Der Emscher Landschaftspark ist eine Kooperation vom Regionalverband Ruhr, von 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, vom Land NRW sowie von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

Bild: NRW-Umweltminister Johannes Remmel, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, und NRW-Stadtentwicklungsminister Michael Groschek (von links) bei der Vertragsunterzeichnung auf Zollverein.
Foto: RVR/Friedrich

www.route-industriekultur.rvr.ruhr 
www.emscherlandschaftspark.rvr.ruhr

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