Aktuelles aus dem Regionalverband Ruhr

Montag, 31. Juli 2017

Neue Freizeitinfrastruktur fürs nördliche Ruhrgebiet

Foto: RVR/Schejok

Oer-Erkenschwick (idr). Grünes Licht für den Hohe Mark Steig, die Waldpromenade und eine Mountainbike-Strecke im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland: Mit der Bereitstellung von mehr als 2,2 Millionen Euro vom Land NRW fällt der Startschuss für den Ausbau dieser und weiterer Freizeitinfrastrukturprojekte in den Kreisen Recklinghausen und Wesel. Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller übergab heute RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die beiden Zuwendungsbescheide "Hohe Mark Steig" und "Naturverträgliche Tourismusentwicklung der Haard". Der Regionalverband Ruhr (RVR) wird die Maßnahmen im Rahmen des WALDbandes realisieren.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel freut sich, dass nun die vielen guten WALDband-Ideen realisiert werden können. "Mit breiter Unterstützung zahlreicher Fachleute konnten wir Projekte entwickeln, die das grüne Scharnier zwischen der Metropole Ruhr, dem Niederrhein und dem Münsterland attraktiver und bekannter machen."

Premium-Wanderweg Hohe Mark Steig

Der "Hohe Mark Steig" soll als Fernwanderweg künftig das WALDband erschließen. Er wird sich auf 150 Kilometern von Wesel bis nach Olfen erstrecken. Die Route verläuft fast vollständig auf bestehenden Wegen vorbei an Datteln, Oer-Erkenschwick, Haltern am See, Dorsten, Schermbeck, Hünxe und Hamminkeln.

Ideengeber ist der Verein Hohe Mark Tourismus. Der RVR realisiert den Hohen Mark Steig mit Landes- (30 Prozent) und EU-Mitteln (50 Prozent) sowie einem Eigenanteil von 20 Prozent. Die Kosten belaufen sich auf etwa 1,3 Millionen Euro. Die Unterhaltungskosten von rund 85.000 Euro jährlich trägt der RVR für 15 Jahre.

Neue Erlebnisangebote in der Haard

Das WALDband soll durch bewusste Besucherleitung auch helfen, sensible Naturbereiche zu schützen. So sind eine naturverträgliche Mountainbike-Strecke, eine WALDpromenade zwischen Marl und Oer-Erkenschwick, gut ausgeschilderte Themen-Wanderrouten sowie ein Besucherlenkungs- und Informationssystem geplant. Die Kosten für diese Teilprojekte zur naturverträglichen Tourismusentwicklung der Haard betragen knapp 1,5 Millionen Euro. Der RVR realisiert die Maßnahmen mit Landes- (30 Prozent) und EU-Mitteln (50 Prozent) sowie einem Eigenanteil von 20 Prozent. Die Unterhaltungskosten von etwa 90.000 Euro im Jahr trägt der Verband für 15 Jahre.

Die Haard ist ein Pilotraum für den Naturpark. Die dort gemachten Erfahrungen sollen auf andere Wälder übertragen werden.

Das WALDband erstreckt sich zwischen der Metropole Ruhr, dem Niederrhein und dem Münsterland und umfasst 20 Waldflächen von etwa 36.000 Hektar, allein 10.000 Hektar im Eigentum des RVR.

Infos unter www.waldband.de und www.rvr.ruhr

Bild: RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel (rechts) zusammen mit Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur GmbH (links) und Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheids in der Haard bei Oer-Erkenschwick. Foto: RVR/Schejok

 

 

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