Aktuelles aus dem Regionalverband Ruhr

Donnerstag, 16. März 2017

RVR fördert regionale Kultur mit fast 100.000 Euro

Foto: Fotolia/Tatjana Balzer

Der Regionalverband Ruhr (RVR) stellt im ersten Halbjahr 92.500 Euro für die regionale Kulturförderung in der Metropole Ruhr zur Verfügung. Der Kultur- und Sportausschuss des Verbandes entschied in seiner letzten Sitzung über die Anträge: Insgesamt 17 Projekte wurden berücksichtigt, die der RVR aus dem 2016 aufgelegten Fördertopf mitfinanziert.

Der Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim kann sich mit 9.000 Euro über die höchste Einzelförderung freuen. Das Kulturzentrum erhält das Geld für die Fortsetzung des Projektes "Wem gehört die Kunst? Support Your (G)local Artist", das zusammen mit den Partnern Netzwerk X und Urbane Künste Ruhr realisiert wird. Das Bündnis geht der Frage nach, wie individuelle Künstlerförderung künftig aussehen muss, um den Ansprüchen zu genügen.

Drei weitere Antragssteller erhalten je 8.000 Euro Unterstützung. Die Fördersumme geht an den Dortmunder Verein "Die Urbanisten" für sein Filmprojekt "Das Gegenteil von Grau" sowie an den Verein artrmx, der mit dem Programm "Transurban" die Akteure der Urban Art Szene in NRW vernetzen will. Außerdem erhält der Verein KlackZwoB in Bochum Geld für die Durchführung des 25. Filmfestival "blicke".

Weitere Projekte, für die der RVR-Ausschuss grünes Licht gab, kommen aus Essen, Witten, Mülheim, Oberhausen, Haltern, Köln und Wuppertal. Sie erhalten Unterstützung in Höhe von 1.500 bis 7.500 Euro.

Dem Ausschuss lagen insgesamt 36 Bewerbungen mit einer beantragten Fördersumme von knapp 279.000 Euro vor. Der Fonds war damit dreifach überzeichnet. "Die hohe Zahl von Anträgen zeigt, wie wichtig auch kleinere Summen sind, um insbesondere freien Trägern die Finanzierung von Projekten und Festivals zu ermöglichen", so RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.

Infos und Anträge: www.kulturförderung.rvr.ruhr

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