Demografischer Wandel
Der demografische Wandel ist heute ein großes gesellschaftspolitischen Thema. Seit Jahrzehnten sinkt die Bevölkerungszahl, sie wird immer älter und durch Zuwanderung immer vielfältiger, Familienstrukturen und Lebensläufe wandeln sich, viele Städte und Regionen schrumpfen. Der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft und unser Miteinander verändern und vielfältige Auswirkungen auf alle Lebensbereiche mit sich bringen. Die damit verbundene Herausforderungen und Probleme sollten offen benannt, Lösungswege diskutiert werden.
Weniger, älter und bunter
Diese Stichworte gelten auch für den demografische Wandel im Ruhrgebiet. Über das regionale Ausmaß dieser Entwicklung und die teilregionalen Unterschiede liegen jedoch häufig keine zusammenhängenden Informationen vor. Diese Lücke will der RVR durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem demografischen Wandel, seinen Ursachen, seinen Folgen und mit möglichen Handlungsfeldern schließen.

- Gerade für Ältere ist Prävention wichtig. Foto: RVR/Lichtblick
Regionales Kompetenzfeld
Die Metropole Ruhr soll zu einer Modellregion für Gesundheitsförderung und Prävention werden und hat deshalb die Gesundheitswirtschaft als regionales Kompetenzfeld definiert.
Im Rahmen des Projektes "PrävEcon Ruhr - Innovative Prävention zwischen Medizin und Lifestyle" haben der RVR, das Institut für Arbeit und Technik (IAT) und das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und die Diplom-Ingenieurin Wiebke Claussen, Projektberatung, den Bereich Prävention als Feld für Wirtschaftsförderung und Strukturpolitik aufbereitet.
Das Projekt gibt erstmals für das Ruhrgebiet einen Überblick über
- die Angebots- und Nachfragestruktur,
- künftige Trends und Entwicklungen,
- daraus resultierende wirtschaftliche Potenziale,
- Ansatzpunkte zur Profilierung der Gesundheitsförderung.
Das Projekt wurde im Rahmen des NRW-EU-Ziel 2-Programms gefördert. Der Projektbericht steht in einer Lang- und einer Kurzfassung als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.





