Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet monatlich

Quelle: Regionalverband Ruhr/Team 3-1, 2012

Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Metropole Ruhr

Im April 2012 betrug die absolute Zahl der Arbeitslosen in der Metropole Ruhr insgesamt 279.478 . Im Vormonat fiel sie mit insgesamt 278.479 Arbeitslosen etwas niedriger aus. Das bedeutet, dass die Zahl der in den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldeten Personen um 999 leicht angestiegen ist. Die Arbeitslosenquote gemessen an allen zivilen Erwerbspersonen verschlechterte sich um 0,1 Prozentpunkte von 10,9% auf 11,0%.Ein Jahr zuvor, also im April 2011, war die Arbeitslosenquote mit 11,0% genauso hoch. Das entsprach seinerzeit einer absoluten Zahl in Höhe von 279.079 Arbeitslosen.

Der Anteil der Frauen an den Arbeitslosen in der Metropole Ruhr lag im April 2012 bei 45,5%. Im Vormonat ergaben sich 45,1%. Der Anteil der arbeitslosen Männer verringerte sich in derselben Zeitspanne von 54,9% auf 54,5%. Ähnlich wie in der Metropole Ruhr hat sich auch im übrigen NRW der Anteil der Frauen an den Arbeitslosen erhöht. In Prozenten ausgedrückt stieg dieser von 45,9% (März 2012) auf 46,5% (April 2012) an. Im Gegenzug sank der Männeranteil an den Arbeitslosen von 54,1% auf 53,5%.

Im April 2012 hatten folgende Städte bzw. Kreise die höchsten Arbeitslosenquoten innerhalb der Metropole Ruhr: Gelsenkirchen (14,7%), Dortmund (13,4%), Duisburg (13,3%) und Herne (13,1%). Die geringsten Quoten wiesen auf: Der Ennepe-Ruhr-Kreis und der Kreis Wesel (jeweils 7,2%), die Stadt Mülheim an der Ruhr (8,2%) und die Stadt Bottrop (8,8%). Um 0,1 Prozentpunkte verbesserten sich im Zeitraum März bis April die Städte Duisburg, Hamm, Hagen, Bochum und Mülheim an der Ruhr. In den Städten Gelsenkirchen, Dortmund, Essen sowie im Kreis Recklinghausen stieg die Arbeitslosenquote dagegen leicht um 0,1 Prozentpunkte an. In den restlichen Städten und Kreisen der Metropole Ruhr blieb die Arbeitslosenquote unverändert. 

In den übrigen Landesteilen von NRW kletterte die Arbeitslosenquote ähnlich wie in der Metropole Ruhr um 0,1 Prozentpunkte nach oben. Sie erhöhte sich von 7,1% (März 2012) auf  7,2% (April 2012). Insgesamt gab es im April 464.744 Arbeitslose. Das waren 2.399 mehr als im Vormonat. Ursächlich ist hierfür die rückläufige Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Im Vorjahresvergleich verbesserte sich die Arbeitslosenquote sogar von 7,3% (April 2011) auf 7,2%. In der Metropole Ruhr blieb die Arbeitslosenquote mit 11,0% sowohl im April 2011 als auch im Folgejahr konstant. 

 

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