Rheinische Bahn von Essen nach Duisburg

Auf einer alten Güterbahntrasse von Essen nach Duisburg kreuzungsfrei radeln: Der Regionalverband Ruhr (RVR) will die ehemalige Trasse "Rheinische Bahn" zu einem kombinierten Rad- und Wanderweg ausbauen. Der erste Abschnitt in Essen ist bereits realisiert.

Brücke über die Helenstraße in Essen. Foto: RVR/Berns
Bild: Brücke über die B224 in Essen. Foto: Fotodesign Berns

Verbindung zwischen Hochschulen

Die fünf Kilometer lange Strecke in Essen verläuft von der Segerothstraße bis zur Herbrüggenstraße. Auf der alten Trasse werden die Brücke über die Segerothstraße neu gebaut und zehn weitere Bauwerke instand gesetzt. Die größte ist dabei die achtzig Meter lange Brücke über die Helenenstraße in Altendorf. Die Bauarbeiten wurden 2011 abgeschlossen. Seit Mai 2010 kann die Essener Trasse bereits von Radfahrern und Spaziergängern genutzt werden.

Die ehemalige Trasse "Rheinische Bahn" soll  im Endausbau auf einer Gesamtlänge von 21 Kilometern von der Universität Essen über den Hauptbahnhof Mülheim bis zum Rheinpark Duisburg führen. Ihre Vorbilder sind die HOAG-Trasse von Duisburg nach Oberhausen oder die Erzbahntrasse von Bochum nach Gelsenkirchen.

Karte Rheinische Bahn. Für bessere Ansicht bitte mit Klick vergrößern. Grafik: RVR
Bild: Karte Rheinische Bahn. Grafik: RVR

Zukunftprojekt
Radschellweg Ruhr

Der Regionalverband Ruhr plant zusammen mit Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum und Dortmund den Radschnellweg Ruhr (rs1). Die neue West-Ost-Verbindung soll kreuzungsfrei und ohne große Steigung die Städte entlang der A40 verbinden.

Der Radweg Rheinische Bahn bildet das westliche Teilstück der "Radautobahn".