Bedeutende Waldgebiete
Die Haard - Kreis Recklinghausen
Die Hohe Mark - Dorsten/Haltern
Üfter Mark - Kreis RE/ Kreis WES
Kirchheller Heide - Bottrop
Baerler Busch - Duisburg
Schlosswald - Herten
Beerenbruch - Castrop-Rauxel
Castroper Holz - Castrop-Rauxel
Emscherbruch - Herten
Grutholz & Nierholz - Herne
Stadtwald - Witten
Eilper Berg - Hagen
Krägeloher Berg - Breckerfeld
Beversee - Bergkamen
Beversee in Bergkamen
Das hundert Hektar große Naturschutzgebiet liegt im nördlichen Bereich der Stadt Bergkamen inmitten einer durch Verkehr, Industrie und Bergbau geprägten Landschaft. Die Waldungen stellen die größte Restfläche einer heute stark geschrumpften und zerteilten, ehemals großen zusammenhängenden Wald- und Heidelandschaft dar. Der Beversee im Zentrum des Naturschutzgebiets ist ebenfalls Produkt menschlichen Wirkens. Der See ist 8,7 Hektar groß, achthundert Meter lang, 180 Meter breit und bis zu dreieinhalb Metern tief. Er entstand in den Jahren 1940 bis 1942 durch Bergsenkungen und durch Aufstauung des Beverbachs vor dem Datteln-Hamm-Kanal.
Ein Paradis für Wasservögel
Der Beversee ist ein nährstoffreiches Gewässer und zu einem Viertel mit Schwimmblatt-Teppichen vor allem aus Gelber Teichrose, Gemeinem Hornblatt und Spielgelndem Laichkraut überzogen. Er bietet Haubentauchern, Stock- und Krickenten sowie Bläss- und Teichhühnern Brutgelegenheiten. Auch Kormorane und Graureiher kann man von der Aussichtsplattform am Südufer beobachten. Die Ränder des Sees sind gesäumt von Röhrichten. Es schließen sich feuchtigkeitsliebende Wälder wie der Erlen- und Birkenbruchwald an. Den größten Teil der Waldfläche nehmen Eichen-Birkenwälder ein, die mehr oder weniger stark mit Waldkiefern durchsetzt sind.
Vom Parkplatz an der B233 aus lässt sich das Gebiet auf einem kleinen und großem Rundwanderweg erkunden. Da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, sind die Wege nicht zu verlassen.








